Kostenlose Beratung und Bestellung
warencorb Ihr Warenkorb 0 Produkt - 0.00 EUR
Warenkorb ist noch leer.
Parasiten

Milbenbefall beim Hund erkennen und behandeln

Milbenbefall beim Hund erkennen und behandeln

Wie kann ich meinen Hund vor Milben schützen?

Der wirksamste Schutz vor Milben beim Hund besteht in einer Kombination aus guter Hygiene, richtiger Futterlagerung und gezielter Pflege. Halten Sie Schlafplätze sauber, lagern Sie Futter luftdicht und achten Sie auf erste Anzeichen wie Juckreiz oder Hautveränderungen. Welche Maßnahmen wirklich entscheidend sind und worauf Sie im Alltag achten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Milbenbefall ist bei Hunden leider ein verbreitetes Problem, mit dem sich viele Halter konfrontiert sehen. Milben zählen zu den Spinnentieren und ernähren sich vor allem von den abgestorbenen Hautzellen ihrer Wirtstiere.


Leidet ein Hund an einem Befall mit den lästigen Parasiten, zeigt sich das insbesondere in Form von Haut- und Fellproblemen. Wie Sie einen Milbenbefall bei Ihrem Hund erkennen und behandeln können, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Milbenarten, die bei Hunden auftreten

Es gibt verschiedene Milbenarten. Leidet Ihr Hund unter einem Milbenbefall, handelt es sich dabei sehr wahrscheinlich um eine der folgenden Arten:

  • Ohrmilben
  • Räudemilben
  • Futtermilben
  • Grasmilben
  • Demodexmilben

Ohrmilben

Ohrmilben sind hochgradig ansteckend und bei Hunden besonders weit verbreitet. Bei ihnen handelt es sich um spezialisierte Parasiten, die fast ausschließlich die Ohren befallen. 


Ohrmilben treten vor allem bei Tieren mit langen Ohren verstärkt auf, wobei sie insbesondere Jungtiere und ältere Hunde befallen. Die Übertragung erfolgt beim Körperkontakt mit einem infizierten Artgenossen.

Räudemilben

Auch Räudemilben sind sehr ansteckend und können durch den Kontakt mit einem bereits befallenen Artgenossen oder abgefallenen Hautbestandteilen, wie zum Beispiel Schuppen, übertragen werden.


Räudemilben werden auch als Grabmilben bezeichnet, da sie in der Haut des infizierten Hundes Gänge graben. Dort vermehren sie sich und ernähren sich von Keratin sowie von Gewebsflüssigkeit. 

Futtermilben

Futtermilben können sich insbesondere im Trockenfutter Ihres Hundes einnisten. Von dort werden die Milben sowie ihr Kot dann auf den Vierbeiner übertragen und können zu allergischen Reaktionen und Hautproblemen führen.


Um das so gut es geht zu vermeiden, sollten Sie das Futter Ihres Hundes stets trocken und gut verschlossen lagern. Zudem sollte einmal angebrochenes Futter zeitnah aufgebraucht werden.

Grasmilben

Grasmilben kommen vor allem auf Wiesen, an Waldrändern oder auch in Gärten vor. Ihre Larven befallen zunächst meist die Pfoten und Beine des Hundes. Von dort können sie sich jedoch durchaus über den kompletten Körper des Vierbeiners ausbreiten.


Ein Befall mit Grasmilben ist nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen möglich. Die Parasiten können sowohl direkt beim Gassigehen als auch durch Körperkontakt mit einem infizierten Vierbeiner übertragen werden.

Demodexmilben

Demodexmilben, beziehungsweise Haarbalgmilben leben oft ein Leben lang in den Haarfollikeln (Haarbälgen) von Hunden und anderen Säugetieren. Häufig bleibt diese Form des Milbenbefalls unbemerkt und hat für den betroffenen Vierbeiner keine Folgen.


Ist das Immunsystem des Hundes geschwächt, kann sich das jedoch schnell ändern. In diesem Fall führen auch Demodexmilben zu den für einen Milbenbefall typischen Hautproblemen.

Symptome eines Milbenbefalls bei Hunden

Die Anzeichen eines Milbenbefalls können je nach Milbenart variieren. Es gibt jedoch typische Symptome, an denen Sie einen Befall frühzeitig erkennen können:

  • Starker Juckreiz: Häufiges Kratzen, Lecken oder Beißen an bestimmten Körperstellen zählt zu den häufigsten Anzeichen.
  • Haut- und Fellveränderungen: Kahle Stellen im Fell, Schuppenbildung sowie Rötungen oder Verkrustungen auf der Haut können auftreten.
  • Zunehmende Beschwerden ohne Behandlung: Unbehandelt breitet sich der Milbenbefall oft weiter aus, und die Hautprobleme nehmen deutlich zu.
  • Schwierige Sichtbarkeit der Milben: Die Parasiten sind sehr klein und meist mit bloßem Auge nicht erkennbar. Ein Flohkamm kann helfen, Hinweise im Fell zu finden.
  • Typische Anzeichen bei Ohrmilben: Bei Ohrmilben ist der Juckreiz vor allem auf die Ohren beschränkt. Häufiges Kopfschütteln sowie bräunliche bis schwarze Ablagerungen im Gehörgang sind typische Hinweise.

Hunde mit Milben müssen zeitnah behandelt werden

Ein Milbenbefall Ihres Hundes ist nichts, was Sie als Halter ignorieren sollten. Denn zum einen sind die mit den Parasiten verbundenen Hautreizungen für Ihren Vierbeiner äußerst unangenehm und zum anderen können die Milben bei Ihrem Hund auf Dauer zu weiteren Erkrankungen, wie zum Beispiel Blutarmut oder Demodikose, führen.


Hinzu kommt, dass Milben ansteckend sind. Einige Arten können nicht nur andere Hunde, sondern sogar Menschen befallen und bei diesen ähnliche Beschwerden verursachen.

Milben beim Hund sind ein Fall für den Tierarzt

Hund im Laub

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Hund unter Milben leidet, sollten Sie den Vierbeiner von einem Tierarzt untersuchen lassen. Dieser kann Ihren Verdacht überprüfen und dabei gleichzeitig auch feststellen, um welche Milbenart es sich handelt.


Anhand der Untersuchungsergebnisse legt der Veterinär dann fest, welche Behandlungsmaßnahmen erforderlich sind. Oft kommen dabei kortisonhaltige Präparate wie Cremes und Injektionen zum Einsatz. Bei harmloseren Milbenarten reicht häufig auch schon eine Behandlung mit Mitteln gegen den Juckreiz. 


Ohrmilben lassen sich lokal mit entsprechenden Präparaten abtöten, während die von ihnen verursachten Entzündungen mit antibakteriellen Mitteln behandelt werden können.


Unabhängig von der genauen Milbenart und der erforderlichen Behandlung ist es wichtig, dass Sie insbesondere Decken und Kissen sowie Bürsten, mit denen Ihr Vierbeiner in Kontakt kommt, gründlich reinigen und desinfizieren. Andernfalls ist ein erneuter Milbenbefall bei Ihrem Hund nur eine Frage der Zeit.

Einem Milbenbefall beim Hund vorbeugen

Wollen Sie die Folgen, die ein Milbenbefall für Ihren Hund haben kann, vermeiden, sollten Sie dem Thema Vorbeugung ausreichend Aufmerksamkeit schenken. 


Das Risiko eines Befalls mit Grasmilben lässt sich beispielsweise vermeiden, indem Sie Ihren Rasen im Garten regelmäßig mähen und Ihren Vierbeiner beim Gassigehen möglichst nicht durch hohes Gras toben lassen.


Sorgen Sie außerdem für eine ausreichende Hygiene und reinigen Sie den Schlafplatz sowie Decken und Kissen Ihres Hundes regelmäßig. 


Ein weiterer wichtiger Aspekt, der im Zusammenhang mit Milben beim Hund eine wichtige Rolle spielt, ist das Immunsystem. Starke Abwehrkräfte können einen Milbenbefall zwar nicht verhindern. Sie können jedoch dafür sorgen, dass dieser für das betroffene Tier ohne größere Folgen bleibt. 


Um das Immunsystem Ihres Hundes zu stärken, empfehlen wir Ihnen übermäßigen Stress zu vermeiden sowie auf eine artgerechte Ernährung zu achten. In unserem Shop finden Sie zu diesem Zweck eine große Auswahl an hochwertigem Hundefutter mit ausschließlich natürlichen Zutaten.


Zusätzlich raten wir Ihnen bei Bedarf zu einer Ergänzungsfuttermittel mit Bellfor Immun. Das Ergänzungsfuttermittel versorgt Ihren Vierbeiner mit wertvollen Mikronährstoffen sowie wichtigen Aminosäuren und unterstützt so auf natürliche Weise sein Immunsystem.

Spot-on-Präparate gegen Milben beim Hund

Darüber hinaus sind verschiedene Spot-on-Präparate, die einen Milbenbefall bei Hunden verhindern sollen, erhältlich. Diese enthalten jedoch häufig Insektizide, die nicht nur den Milben, sondern auch der Gesundheit Ihres Hundes schaden können.


Ein Einsatz derartiger Mittel gegen Milben bei Hunden ist daher nicht ohne Risiko, weshalb wir Ihnen dazu raten, sich bei der Prophylaxe auf natürliche Methoden zu beschränken.

Unsere Produkte gegen einen Milbenbefall beim Hund

Im Sortiment von Bellfor finden Sie eine Reihe von natürlichen Pflegeprodukten, mit denen Sie einem Milbenbefall bei Ihrem Hund entgegenwirken können. 

Milbenbefall beim Hund: das Wichtigste auf einen Blick

Ein Milbenbefall ist für Hunde oft mit starkem Juckreiz sowie Problemen mit der Haut und dem Fell verbunden. Je länger die Milben bei betroffenen Hunden nicht behandelt werden, desto größer sind die von ihnen verursachten Beschwerden.


Ein Besuch beim Tierarzt gibt Aufschluss über die genaue Milbenart sowie die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen. Im Hinblick auf die Vorbeugung ist unter anderem eine ausreichende Hygiene von Bedeutung. 


Zudem hilft ein starkes Immunsystem dabei, mögliche gesundheitliche Folgen des Milbenbefalls beim Hund zu minimieren. Eine Verwendung klassischer Mittel gegen Milben ist hingegen aufgrund enthaltener Insektizide oft mit zusätzlichen Gesundheitsrisiken für den Vierbeiner verbunden.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich Milben beim Hund?
Milben sind meist mit bloßem Auge kaum sichtbar. Hinweise sind starker Juckreiz, häufiges Kratzen sowie Hautveränderungen wie Rötungen, Schuppen oder kahle Stellen. Auch unruhiges Verhalten oder häufiges Kopfschütteln kann auf einen Befall hindeuten.
Welche Symptome hat ein Hund mit Milbenbefall?
Typisch sind intensiver Juckreiz, Hautreizungen und vermehrtes Lecken oder Beißen an bestimmten Körperstellen. Im weiteren Verlauf können Entzündungen, Krusten oder Haarausfall auftreten. Die Symptome verschlimmern sich meist, wenn der Befall unbehandelt bleibt.
Was tun, wenn mein Hund Milben hat?
Bei Verdacht auf Milbenbefall sollte der Hund zeitnah von einem Tierarzt untersucht werden. Zusätzlich ist es wichtig, Schlafplätze, Decken und Bürsten gründlich zu reinigen. Eine frühzeitige Behandlung verhindert, dass sich die Parasiten weiter ausbreiten.
Was hilft gegen Milben beim Hund – Hausmittel oder Tierarzt?
Leichte Fälle können unterstützend mit geeigneter Pflege und Hygiene behandelt werden. In den meisten Fällen ist jedoch eine gezielte Behandlung durch den Tierarzt notwendig, um die Milben zuverlässig zu bekämpfen. Hausmittel allein reichen oft nicht aus.
Sind Milben beim Hund ansteckend – auch für Menschen?
Einige Milbenarten sind ansteckend und können auch auf andere Tiere oder in seltenen Fällen auf den Menschen übertragen werden. Besonders enger Kontakt begünstigt die Übertragung. Daher ist Hygiene im Haushalt besonders wichtig.
Woher bekommt ein Hund Milben?
Milben werden meist durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder über die Umgebung übertragen. Auch Schlafplätze, Decken oder Bürsten können eine Rolle spielen. Bestimmte Arten wie Grasmilben kommen zusätzlich aus der Natur.
Wie sehen Milben beim Hund aus und kann man sie erkennen?
Milben sind sehr klein und meist nur als winzige, helle oder dunkle Punkte sichtbar. Oft erkennt man sie nicht direkt, sondern nur an den Hautveränderungen beim Hund. In manchen Fällen können Rückstände wie Krusten oder „Milbenstaub“ Hinweise geben.
War diese Seite hilfreich?

Eine Rezension schreiben

Schlecht
Gut
Ernährungsberater
Meine Daten
Normal

Rippen tastbar mit geringer Fettabdeckung, von oben betrachtet Taille erkennbar, von der Seite sichtbare Anhebung der Bauchlinie vor dem Becken.

Körperbau
Aktivität
Das Hundefutter sollte für Folgendes nicht enthalten
Gemüse und Getreide
Fleisch und Fisch
Sonstiges
Gesundheitsprobleme
Besondere Bedürfnisse Ihres Hundes

Empfohlene Produkte

29.99 EUR
119.96 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
25.94 EUR
103.76 EUR / 1 L
In Tax: 19% USt Versand
25.94 EUR
14.99 EUR
499.67 EUR / 1 L
In Tax: 19% USt Versand
30.94 EUR
19.99 EUR
399.8 EUR / 1 L
In Tax: 19% USt Versand
watsapp-button-icon
bellfore motive