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Infektionskrankheiten

Borreliose beim Hund: die unterschätzte Gefahr

Borreliose beim Hund: die unterschätzte Gefahr

Wie erkennen Sie Borreliose beim Hund und welche Maßnahmen helfen bei der Vorbeugung?

Borreliose ist eine durch Zeckenbisse übertragene Infektionskrankheit, die bei unzureichender Behandlung schwere Schäden an Gelenken, Herz und Nieren verursachen kann. Besonders tückisch ist, dass typische Symptome wie Lahmheit, Fieber und geschwollene Lymphknoten oft erst Monate nach dem Biss auftreten. Für einen natürlichen Zeckenschutz ohne chemische Wirkstoffe bietet sich der Anti-Zecken-Spray von Bellfor an, der durch einen hohen Laurinsäuregehalt wirkt. Wie die Übertragung im Einzelnen abläuft, wie eine Infektion behandelt wird und welche weiteren Vorbeugemaßnahmen sinnvoll sind, erfahren Sie weiter unten im Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Bei Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Sie wird durch Zecken übertragen und ist bei Hunden recht weit verbreitet. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kann die Erkrankung einen schweren Verlauf mit bleibenden Schäden nehmen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie eine mögliche Infektion rechtzeitig erkennen und behandeln lassen. Zudem sollten Sie versuchen, das Risiko für eine Infektion mit den richtigen Maßnahmen zu minimieren.

Was dabei wichtig ist und was Sie selbst zum Schutz Ihres Hundes tun können, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.  

So wird der Hund mit Borreliose infiziert

Zwar können Zecken durchaus auch andere Krankheiten, wie zum Beispiel Anaplasmose und Babesiose, übertragen. Zumindest in Deutschland ist das Risiko für Borreliose jedoch besonders hoch. Denn immerhin tragen durchschnittlich mehr als 30 Prozent aller hiesigen Zecken die Borreliose-Bakterien in ihrem Körper. 

Wird Ihr Hund von einer mit Borrelien infizierten Zecke gebissen, wandern die Bakterien aus dem Darm der Zecke in die Speicheldrüse und von dort schließlich in den Körper der Fellnase. 

Über das Blut breiten sie sich dann weiter aus und gelangen in die Gelenke, sowie zum Teil auch in das Nervensystem und die Organe. 

Symptome und möglicher Krankheitsverlauf

Eine Infektion verhindern

Erste Anzeichen für eine Infektion mit Borreliose können ein Anschwellen des Bisses sowie eine sich ausbreitende Rötung um den Zeckenbiss sein. Allerdings treten diese Symptome nicht immer auf. Zudem sind sie durch das Fell nur schwer zu erkennen. 

Im weiteren Verlauf der Krankheit kann es, meist erst nach Monaten, zu Muskel- und Gelenkschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und Fieber kommen. 

Bei ausbleibender Behandlung kann eine Infektion mit Borreliose schließlich sogar zu Lähmungen und Problemen mit Herz und Nieren führen. 

Behandlung von Borreliose

Im Allgemeinen sind die Symptome sehr unspezifisch und treten zum Teil erst Monate später auf. Das macht es schwer die Erkrankung des Hundes zu diagnostizieren.

Um Borreliose beim Hunde zu heilen, ist es jedoch wichtig, möglichst früh mit der Therapie zu beginnen. Je eher die Infektion erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Heilung.

Sollten Sie bei Ihrem Hund entsprechende Symptome bemerken, empfehlen wir Ihnen daher, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann einen Schnelltest durchführen, mit dem der Hund auf Borrelien getestet wird. 

Sofern sich der anfängliche Verdacht bestätigt, bekommt das Tier über einen Zeitraum von ungefähr drei bis vier Wochen Antibiotika. 

In der Regel tritt dadurch schnell eine Besserung ein. Ist die Krankheit jedoch schon weiter fortgeschritten oder verläuft nur schleichend, kann die Therapie auch ohne Erfolg bleiben. In diesen Fällen können chronische Beschwerden die Folge sein. 

Eine Infektion verhindern

Die Kombination aus unspezifischen, spät auftretenden Symptomen und dem möglichen schweren Verlauf der Erkrankung macht Borreliose zu einer ernsten Gefahr für die Gesundheit Ihres Hundes.

Aus diesem Grund sollten Sie alles tun, um eine Infektion zu vermeiden. Ein Verzicht auf Spaziergänge in der Natur kommt natürlich nicht infrage. 

Jedoch sollten Sie Ihren Hund nach jedem Auslauf gründlich nach Zecken absuchen. Wurde er gebissen, ist es wichtig, die Zecke umgehend und vollständig zu entfernen. 

Je schneller desto besser. In der Regel dauert es nach dem Biss mindestens 16 Stunden, bis die Borrelien auf den Hund übertragen werden. Durch ihr schnelles Handeln reduzieren Sie das Infektionsrisiko also deutlich.  

Neben dem zeitnahen Entfernen der kleinen Parasiten kann zudem eine Impfung gegen Borrelien ratsam sein.

Weitere Möglichkeiten zur Vorbeugung

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, einen Zeckenschutz zu verwenden. Hier gibt es verschiedene Produkte, die allerdings oft chemische Wirkstoffe enthalten und dadurch Mensch und Tier schaden können. 

Greifen Sie daher lieber zu einem natürlichen Mittel, wie zum Beispiel Bellfor ZEComplete. Dieses enthält (vor allem dank der Nutzung von Insektenfett) einen hohen Gehalt an Laurinsäure. 

Durch das Auftragen verändert sich der Geruch des Hundes, sodass er abstoßend auf Zecken wirkt. 

Bellfor ZEComplete bietet somit einen wirkungsvollen Schutz gegen Zeckenbisse, ohne dabei die Gesundheit Ihres Vierbeiners zu gefährden.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird Borreliose beim Hund übertragen?
Borreliose wird durch den Biss von mit Borrelien infizierten Zecken übertragen. Die Bakterien gelangen aus dem Darm der Zecke über die Speicheldrüse in den Körper des Hundes.
Welche Symptome zeigt ein Hund mit Borreliose?
Typische Anzeichen sind Lahmheit, Gelenk- und Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Fieber. Diese Symptome treten häufig erst Monate nach dem Zeckenbiss auf.
Wie wird Borreliose beim Hund behandelt?
Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika über einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen. Je früher die Therapie begonnen wird, desto höher sind die Chancen auf eine vollständige Genesung.
Kann Borreliose beim Hund vollständig geheilt werden?
Bei frühzeitiger Behandlung erholen sich die meisten Hunde vollständig. Wird die Infektion zu spät erkannt, können allerdings chronische Beschwerden zurückbleiben.
Wie lässt sich Borreliose beim Hund vorbeugen?
Effektive Vorbeugung beginnt mit regelmäßigen Zeckenkontrollen nach jedem Auslauf und dem sofortigen Entfernen gefundener Zecken. Außerdem können ein geeignetes Zeckenschutzmittel und eine Impfung gegen Borrelien das Infektionsrisiko deutlich senken.
Wie schnell muss eine Zecke entfernt werden?
In der Regel dauert es mindestens 16 Stunden nach dem Biss, bis Borrelien auf den Hund übertragen werden. Ein schnelles Entfernen der Zecke reduziert das Infektionsrisiko daher erheblich.
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