
Futtermilben (Tyrophagus putrescentiae) sind winzige Spinnentiere, die sich hauptsächlich in Trockenfutter für Hunde vermehren. Mit bloßem Auge kaum sichtbar, können diese mikroskopisch kleinen Schädlinge bei Ihrem Hund eine allergische Reaktion auslösen – selbst wenn das Futter noch lange haltbar ist. Das Tückische: Die meisten Hundebesitzer bemerken den Befall erst, wenn der Hund bereits Symptome wie ständiges Kratzen, Juckreiz oder Hautrötungen zeigt. Futtermilben befinden sich in fast jedem geöffneten Trockenfutter – die Frage ist nur, in welcher Menge. Wie Sie Futtermilben im Trockenfutter erkennen, welche Symptome auf eine Allergie hindeuten und was Sie sofort tun können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.
Es gibt verschiedene Milbenarten, die Hunden das Leben schwer machen und zum Beispiel Juckreiz und Hautentzündungen verursachen können. Dazu zählen unter anderem auch Futtermilben, die sich unter bestimmten Umständen im Hundefutter einnisten können.
Wie Sie Futtermilben und damit auch eine mögliche Futtermilbenallergie bei Ihrem Hund am besten vermeiden, erklären wir Ihnen im Folgenden.
Wie alle Milben sind Futtermilben winzige Spinnentiere. Sie ähneln der Hausstaubmilbe und werden teilweise auch als Vorratsmilbe bezeichnet. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße sind sie mit bloßen Augen erst dann erkennbar, wenn sie sich bereits stark vermehrt haben. Futtermilben sind in der Umwelt sehr weit verbreitet. Sie finden sich unter anderem auch in Hausstaub und sogar auf Möbeln.
Grundsätzlich bevorzugen Futtermilben allerdings eine Umgebung, in der sie viele Nährstoffe vorfinden. Das ist zum Beispiel bei Mehl oder auch bei Hundetrockenfutter der Fall. Futtermilben fühlen sich bei warmen Temperaturen von etwa 25 bis 30 Grad sowie einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 Prozent besonders wohl. Allerdings sind sie ausgesprochen widerstandsfähig, sodass sie auch außerhalb dieser idealen Bedingungen problemlos überleben können.

Theoretisch können die Futtermilben bereits während der Herstellung über kontaminierte Rohstoffe in das Futter des Hundes gelangen. Allerdings werden eventuell vorhandene Futtermilben aufgrund des Temperaturanstiegs während der Produktion vollständig abgetötet.
Dementsprechend kann es erst nach der Produktion zu einer Verunreinigung mit Futtermilben kommen. Wenn die Produktionsanlage zum Beispiel nicht ordentlich gereinigt und das fertige Futter zu lange offen gelagert wird, können die winzigen Schädlinge in das Endprodukt gelangen und sich dort unbemerkt vermehren.
Meist gelangen die Futtermilben allerdings erst bei der Lagerung im Haus des Hundebesitzers in das Futter.
Bleibt ein Sack mit Trockenfutter zum Beispiel offen stehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Futtermilben die Hundenahrung besiedeln und sich dort immer schneller vermehren.
Eine kleine Anzahl an Futtermilben lässt sich mit bloßem Auge in der Regel nicht erkennen. Erst bei einem stärkeren Befall werden Veränderungen sichtbar und wahrnehmbar.
Typisch ist zunächst ein auffälliger, leicht süßlich-minziger oder muffiger Geruch des Futters. Zusätzlich können sich auf dem Boden der Verpackung sowie an den Kroketten selbst feine, bräunliche Rückstände bilden – sogenannter „Milbenstaub“.
Auch optisch gibt es Hinweise auf einen Befall:
Bei genauerem Hinsehen können sehr feine, weißliche bis leicht beige Punkte erkennbar sein, die sich bewegen. In manchen Fällen wirkt das Futter leicht „staubig“, verklumpt oder es zeigen sich feine Gespinste, die an Mehlmilben erinnern.
Sollten Sie solche Anzeichen feststellen, empfehlen wir, das betroffene Hundefutter umgehend zu entsorgen und die Lagerbehälter gründlich zu reinigen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Bei einer Futtermilbenallergie reagiert das Immunsystem des Hundes überempfindlich auf bestimmte Eiweißbestandteile von Futtermilben. Dabei sind nicht nur die Milben selbst, sondern vor allem deren Ausscheidungen (Allergene) für die Reaktion verantwortlich. Bereits geringe Mengen können bei empfindlichen Hunden Beschwerden auslösen.
Die Ursache liegt in einer Fehlreaktion des Immunsystems. Gelangen Futtermilben oder deren Rückstände über das Futter in den Körper, werden sie als „schädlich“ erkannt, obwohl sie es nicht sind. Besonders häufig tritt dies bei Hunden mit einer generellen Allergieneigung oder empfindlicher Haut auf. Auch eine wiederholte Exposition durch falsch gelagertes Trockenfutter kann das Risiko erhöhen.
Typisch ist ein ausgeprägter, oft anhaltender Juckreiz. Betroffene Hunde kratzen, lecken oder beißen sich vermehrt, insbesondere an Pfoten, Bauch, Ohren oder im Gesicht. Im weiteren Verlauf können Hautrötungen, Entzündungen, Schuppenbildung oder sogar offene Stellen entstehen. In einigen Fällen treten zusätzlich Ohrenprobleme oder wiederkehrende Hautinfektionen auf.
Für eine sichere Diagnose sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden, der entsprechende Tests wie Blutuntersuchungen oder Hauttests durchführen kann.
Wenn Sie Anzeichen für Futtermilben im Hundefutter feststellen, sollten Sie schnell und konsequent handeln, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und Ihren Hund zu schützen.
Um eine Kontamination mit Futtermilben zuverlässig zu vermeiden, setzen wir bei Bellfor auf besonders strenge Hygienevorschriften und füllen unser Futter zeitnah ab. Sie können sich somit sicher sein, dass Sie für Ihren Hund stets ein absolut einwandfreies und frisches Produkt erhalten.
Eine Futtermilbenallergie kann bei Ihrem Hund sehr unangenehme Beschwerden verursachen. Sie sollten daher Ihr Möglichstes tun, um einen Milbenbefall in Ihrem Zuhause von Anfang an zu vermeiden.

Futtermilben sind weiter verbreitet, als den meisten Menschen bewusst ist. Viele Hunde leiden sogar an einer Futtermilbenallergie und den damit verbundenen Beschwerden.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihren Hund vor Futtermilben schützen und eine unkontrollierte Vermehrung der lästigen Schädlinge verhindern. Am besten gelingt Ihnen das mit der richtigen Lagerung und einer gewissenhaften Hygiene.
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, einem Hundefutter, das nach hohen Qualitätsstandards produziert wurde, den Vorzug zu geben. Besonders hochwertige Produkte, bei denen das der Fall ist, finden Sie zum Beispiel in unserem Sortiment.
