Die Trächtigkeit beim Hund dauert durchschnittlich 58 bis 68 Tage. In dieser Zeit verändert sich das Verhalten der Hündin: Sie wird ruhiger, zeigt vermehrten Appetit und sucht einen sicheren Rückzugsort. Wichtig ist, die Ernährung anzupassen und die Hündin regelmäßig tierärztlich begleiten zu lassen. Ein hochwertiges Alleinfutter wie Freiland-Schmaus Junior von Bellfor Hundefutter trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei und deckt den täglichen Bedarf an essenziellen Nährstoffen, Proteinen und Mineralstoffen.

Die Trächtigkeit dauert bei Hunden im Durchschnitt 58 bis 68 Tage. Pro Wurf werden je nach Hunderasse zwischen drei und zwölf Welpen geboren.
Wann Ihre Hündin deckbereit ist, wie Sie eine Trächtigkeit beim Hund erkennen und was Sie zur Unterstützung Ihres Vierbeiners tun können, erfahren Sie im Folgenden.
Bei Hündinnen tritt die Geschlechtsreife normalerweise mit der ersten Läufigkeit auf. Diese tritt in der Regel zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat auf, wobei einige Hunde erst im Alter von bis zu 2 Jahren geschlechtsreif werden können.
Es ist wichtig zu beachten, dass kleine Hunderassen oft früher geschlechtsreif werden als größere Rassen. Das bedeutet, dass eine Chihuahua-Hündin bereits im ersten Jahr trächtig werden kann, während größere Rassen wie Deutsche Schäferhunde oder Labrador Retriever später die Geschlechtsreife erreichen können.
Hündinnen werden ungefähr alle sechs bis neun Monate läufig. Die Läufigkeit ist in drei Phasen unterteilt.
Die Ruhephase zwischen zwei Läufigkeiten wird auch als Anöstrus bezeichnet. Sie beginnt mit dem Ende der Nachbrunst und endet mit dem Anfang der nächsten Vorbrunst.
Wenn die Hündin während der Läufigkeit erfolgreich gedeckt wurde, lassen sich die ersten Anzeichen einer Trächtigkeit nach etwa 30 Tagen beobachten. In dieser Phase zeigt die Hündin häufig folgende Symptome:
Es ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass Hündinnen manchmal eine Scheinschwangerschaft erleben können, obwohl sie nicht tatsächlich trächtig sind. Eine Scheinschwangerschaft tritt auf, wenn der Körper der Hündin nach der Läufigkeit Trächtigkeitssymptome zeigt, wie geschwollene Zitzen, Nestbauverhalten und sogar Milchproduktion, obwohl keine Befruchtung stattgefunden hat. Diese hormonellen Veränderungen sind auf die natürlichen Zyklen der Hündin zurückzuführen und können auch ohne eine Paarung auftreten. In solchen Fällen sind die Symptome in der Regel nach einigen Wochen wieder verschwunden, aber es kann hilfreich sein, den Tierarzt zu Rate zu ziehen, um sicherzustellen, dass keine gesundheitlichen Probleme vorliegen.
Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund trächtig ist, sollten Sie zeitnah einen Termin mit dem Tierarzt vereinbaren. Dieser kann zum einen überprüfen, ob Sie mit Ihrer Vermutung richtig liegen und zum anderen mögliche Komplikationen ausschließen.
Ein Schwangerschaftstest in Form einer Messung des Hormonspiegels ist ungefähr drei Wochen nach der Zeugung möglich. Eine Ultraschalluntersuchung kann etwa am Ende der vierten Woche der Trächtigkeit durchgeführt werden.
Ab dem 30. Tag der Trächtigkeit kann der Tierarzt durch Abtasten des Bauches die Anzahl der zu erwartenden Welpen bestimmen. Absolut verlässlich ist das allerdings nicht. Es kann daher durchaus sein, dass Sie am Ende der Trächtigkeit mehr oder auch weniger junge Hunde in Ihrem Zuhause begrüßen dürfen.
Röntgenaufnahmen, die unter anderem auch Aufschluss über die Zahl der Welpen geben können, sind nach ungefähr 45 Tagen sinnvoll. Aufgrund der Strahlenbelastung raten einige Tierärzte jedoch davon ab.

Wenn sich die Geburt Ihrer trächtigen Hündin nähert, wird sie oft zunehmend unruhig. Dieses Verhalten ist ein typisches Anzeichen dafür, dass sie sich auf den Geburtsprozess vorbereitet. Viele Hündinnen beginnen, nach einem ruhigen, sicheren Ort zu suchen, an dem sie ihre Welpen zur Welt bringen können. Sie versuchen möglicherweise, ein gemütliches Nest zu bauen, indem sie Decken, Kissen oder andere weiche Materialien sammeln. In dieser Zeit ist es hilfreich, Ihrer Hündin dabei zu assistieren, indem Sie ihr einen ruhigen und warmen Platz in einem abgelegenen Raum anbieten, in dem sie sich sicher fühlt. Ein Karton oder eine große, weiche Decke kann als vorübergehendes Nest dienen, das ausreichend Platz für die Hündin und ihre Welpen bietet.
Ein weiteres sicheres Anzeichen dafür, dass die Geburt bald bevorsteht, ist der Rückgang der Körpertemperatur. Normalerweise liegt die Körpertemperatur einer gesunden Hündin bei etwa 38,5 bis 39,0 Grad Celsius. In den 24 Stunden vor der Geburt sinkt die Temperatur jedoch um etwa 1 bis 2 Grad. Dieser Temperaturabfall zeigt an, dass die Geburt in den nächsten Stunden stattfinden wird. Wenn Sie feststellen, dass die Körpertemperatur Ihrer Hündin sinkt, sollten Sie besonders aufmerksam sein und sich darauf vorbereiten, ihr bei der Geburt zur Seite zu stehen.
Zusätzlich kann es zu Ausfluss aus der Scheide kommen, der darauf hinweist, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Der Ausfluss kann klar oder leicht trüb sein, was ein Zeichen dafür ist, dass die Welpen nun bereit sind, geboren zu werden. In dieser Phase ist es wichtig, ruhig zu bleiben und sicherzustellen, dass die Hündin an einem sicheren und komfortablen Ort bleibt, während sie sich auf den Geburtsprozess vorbereitet.
In der Regel ist während der Geburt kein Eingreifen erforderlich, da der natürliche Prozess in den meisten Fällen problemlos verläuft. Die Hündin wird in der Lage sein, ihre Welpen selbst zur Welt zu bringen. Es kann jedoch sein, dass es zu Schwierigkeiten kommt, etwa wenn ein Welpe nicht richtig liegt oder die Hündin Schwierigkeiten hat, einen Welpen zu gebären. In solchen Fällen sollten Sie nicht zögern, sofort einen Tierarzt zu rufen, um Hilfe zu erhalten. Wenn die Geburt länger dauert als erwartet oder wenn Sie Anzeichen von Stress oder Unwohlsein bei der Hündin bemerken, ist es ratsam, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Der Tierarzt kann sicherstellen, dass die Geburt sicher verläuft und die Welpen gesund auf die Welt kommen.
Insgesamt erfordert die Geburt einer Hündin viel Geduld und Aufmerksamkeit, und es ist wichtig, während des gesamten Prozesses ruhig und umsichtig zu handeln, um der Hündin und ihren Welpen zu helfen, sicher und gesund durch die Geburt zu kommen.
Die körperliche Aktivität einer trächtigen Hündin spielt eine wichtige Rolle für ihre Gesundheit und das Wohlbefinden, erfordert jedoch eine ausgewogene Herangehensweise. Zu viel Bewegung oder intensive körperliche Belastung kann die Hündin stressen und ihre Gesundheit gefährden, während zu wenig Bewegung zu einer schlechteren Durchblutung und einem erhöhten Risiko für Übergewicht führen kann.
Während der ersten 3 bis 4 Wochen der Trächtigkeit, die als Frühstadium gilt, können Sie die gewohnte Aktivität der Hündin fortsetzen, solange sie keine Anzeichen von Müdigkeit oder Unwohlsein zeigt. Leichte Spaziergänge und sanfte Aktivitäten wie ruhiges Spielen oder entspannte Ausflüge sind ideal, um die Hündin fit zu halten und ihr Wohlbefinden zu fördern. Achten Sie darauf, auf die Signale der Hündin zu hören – wenn sie sich müde fühlt oder langsamer wird, sollten die Aktivitäten angepasst werden.
Ab der 5. bis 6. Woche der Trächtigkeit, wenn die Welpen beginnen zu wachsen und der Bauch der Hündin deutlicher sichtbar wird, sollten die körperlichen Aktivitäten allmählich reduziert werden. In dieser Zeit sind kurze Spaziergänge und sanfte Bewegungen die besten Optionen. Zu anstrengende Übungen oder intensives Spielen können den Stresslevel der Hündin erhöhen und den Geburtsprozess beeinträchtigen. Insbesondere ab der 7. bis 8. Woche, wenn die Trächtigkeit fortschreitet, sollten die Spaziergänge weiter verkürzt und weniger intensiv gestaltet werden. Die Hündin sollte vor allem ruhig gehalten werden, um eine unnötige Belastung zu vermeiden.
In den letzten Tagen der Trächtigkeit, besonders ab dem 50. Tag, sollten die körperlichen Aktivitäten weiter eingeschränkt werden. Zu dieser Zeit ist es ratsam, nur noch leichte Spaziergänge zu unternehmen und keine intensiven sportlichen Aktivitäten mehr durchzuführen. Das Ziel ist es, der Hündin zu ermöglichen, ihre Energie zu sparen und sich optimal auf die Geburt vorzubereiten.
Wichtig ist, dass die Hündin während der gesamten Trächtigkeit genügend Bewegung bekommt, um die Durchblutung zu fördern und ihre Muskulatur zu stärken, was den Geburtsprozess unterstützen kann. Dabei sollte die Bewegung jedoch nicht so anstrengend sein, dass sie die Hündin überfordert oder unnötigen Stress verursacht. Ebenso sollte vermieden werden, dass die Hündin in den letzten Tagen vor der Geburt in stressige oder gefährliche Situationen gerät.
Jede Hündin ist individuell, und es ist wichtig, sich an die Bedürfnisse und das Wohlbefinden Ihrer Hündin anzupassen. Beobachten Sie ihr Verhalten genau und passen Sie die Aktivitätsintensität entsprechend an. Wenn Sie unsicher sind, wie viel Bewegung für Ihre trächtige Hündin gesund ist, empfiehlt es sich, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.
Die richtige Ernährung während der Trächtigkeit ist entscheidend für die Gesundheit der Hündin und das Wachstum ihrer Welpen. In dieser Phase hat die Hündin einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen, da sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre ungeborenen Welpen versorgen muss. Besonders wichtig sind hochwertige Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette, die das Wachstum der Welpen fördern und den allgemeinen Zustand der Mutter stabil halten.
Ein erhöhter Kalorienbedarf entsteht vor allem in den letzten Wochen der Trächtigkeit. Die Ernährung sollte proteinreich sein, um die Entwicklung der Welpen zu unterstützen, und ausreichend Omega-3-Fettsäuren enthalten, die für die Gehirn- und Nervenzellentwicklung der Welpen wichtig sind. Zudem sollte das Futter leicht verdaulich sein, um der Hündin das bestmögliche Wohlbefinden zu bieten.
Zur Unterstützung der trächtigen Hündin kann Marsavet Multi-Mineral Complex eine wertvolle Ergänzung darstellen. Das feine Pulver enthält eine sorgfältig abgestimmte Kombination aus Calcium, Phosphor und weiteren wichtigen Mineralstoffen sowie natürlichen Zutaten wie Seealgenmehl. Diese Nährstoffe tragen zur normalen Entwicklung der ungeborenen Welpen bei und unterstützen den Erhalt der Knochen- und Zahngesundheit der Hündin. Besonders während der Trächtigkeit, wenn der Bedarf an Mineralstoffen erhöht ist, kann Marsavet Multi-Mineral Complex helfen, die Versorgung optimal zu ergänzen und das allgemeine Wohlbefinden der Hündin in dieser sensiblen Zeit zu unterstützen.
Achten Sie darauf, die Futterportionen anzupassen und kleinere, häufigere Mahlzeiten zu geben, besonders in den letzten Trächtigkeitswochen. Stellen Sie immer frisches Wasser zur Verfügung, da die Hündin in dieser Zeit mehr Flüssigkeit benötigt.
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen eine Ergänzungsfuttermittel mit Bellfor Immun. Denn auch wenn die Trächtigkeit Ihres Hundes natürlich keine Krankheit ist, stellt sie doch eine Belastung für seinen Organismus dar.
Durch die Gabe von Bellfor Immun können Sie die Abwehrkräfte des Tieres auf natürliche Weise stärken und so dazu beitragen, dass Ihr Hund die Trächtigkeit gut verkraftet.
Was für Ihre trächtige Hündin gilt, gilt selbstverständlich auch für ihre Jungen. Mit unserer Welpenmilch und unserem Welpenfutter entscheiden Sie sich von Anfang an für eine ausgewogene und artgerechte Hundeernährung.
Bellfor Welpenmilch enthält hochwertiges Ziegenvollmilchpulver und Insektenprotein aus den Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Ausgewählte Zutaten sowie ein niedriger Lactosegehalt machen sie besonders bekömmlich und zum idealen Muttermilchersatz ab der dritten Woche.
Darüber hinaus eignet sich unsere Welpenmilch auch bestens, um Hunde während der Trächtigkeit oder des Säugens mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen.
Die Zusammensetzung unseres Welpenfutters ist speziell auf den Nährstoffbedarf von Welpen und jungen Hunden abgestimmt und trägt so zu einer optimalen Entwicklung der kleinen Vierbeiner bei.
Zudem eignet es sich durch seinen erhöhten Eiweißgehalt sowie angepasste Mengen an Phosphor und Calcium auch ideal zur Fütterung der trächtigen Hündin.
Hündinnen sind in der Regel alle sechs bis neun Monate paarungsbereit. Die Trächtigkeit dauert bis zu 68 Tage und äußert sich zu Beginn unter anderem in Form von angeschwollenen Zitzen. Ein Schwangerschaftstest beim Tierarzt ist nach ungefähr 21 Tagen möglich.
In den meisten Fällen verlaufen sowohl die Trächtigkeit als auch die Geburt problemlos. Falls es wider Erwarten zu Komplikationen kommt, sollten Sie nicht zögern, einen Tierarzt zu kontaktieren.
Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihre trächtige Hündin optimal mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Im Sortiment von Bellfor finden Sie zu diesem Zweck die passenden Produkte.
