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Zahnprobleme

Zahnwechsel beim Hund: Dauer und mögliche Komplikationen

Hundezähne

Wann ist der Zahnwechsel beim Hund abgeschlossen?

Der Zahnwechsel beim Hund ist in der Regel im Alter von etwa sechs bis sieben Monaten abgeschlossen. In dieser Zeit werden die 28 Milchzähne nach und nach durch die 42 bleibenden Zähne ersetzt. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch je nach Hunderasse und individueller Entwicklung etwas variieren. Woran Sie erkennen, dass der Zahnwechsel problemlos verläuft – und welche Anzeichen auf mögliche Komplikationen hinweisen können – erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Genau wie bei Menschen wachsen bei Hunden zunächst die Milchzähne, die dann während des Zahnwechsels von den bleibenden Zähnen ersetzt werden. Oft geht der Zahnwechsel bei Hunden ohne Probleme über die Bühne. Allerdings kann es dabei durchaus auch zu Beschwerden kommen.

Wann der Zahnwechsel bei Ihrem Hund beginnt, woran Sie mögliche Komplikationen erkennen und wie Sie dem Vierbeiner in diesem Fall helfen können, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Zähnen beim Welpen: Wie brechen neue Zähne beim Hund durch?

Das Zahnen beim Welpen ist der Moment, in dem die neuen, bleibenden Zähne langsam durch das Zahnfleisch nach oben wachsen. Während des Zahnwechsels beim Hund entwickeln sich die bleibenden Zähne im Kiefer und schieben sich Schritt für Schritt durch das Zahnfleisch nach außen. Dieser Vorgang wird als Durchbruch der Zähne bezeichnet.

Bei vielen Welpen geschieht dieser Prozess nahezu unbemerkt. Manche Hunde zeigen jedoch typische Symptome des Zahnwechsels, weil das Zahnfleisch durch das Wachstum der neuen Zähne gereizt wird. In dieser Phase kann ein Hund im Zahnwechsel zum Beispiel vermehrt auf Gegenständen kauen oder sein Maul häufiger bewegen.

Typische Anzeichen dafür, dass ein Welpe zahnt, können unter anderem sein:

  • verstärkter Kau- und Beißdrang
  • leicht gerötetes oder empfindliches Zahnfleisch
  • vermehrter Speichelfluss
  • kleine Blutspuren im Spielzeug
  • gelegentlich ausgefallene Milchzähne beim Hund

Viele Halter bemerken erst beim Spielen oder auf dem Boden, dass ihr Welpe Zähne verliert. Das ist vollkommen normal, denn beim Zahnwechsel bei Welpen fallen die alten Zähne oft unbemerkt aus oder werden sogar verschluckt.

Milchzähne und bleibende Zähne bei Hunden

Hunde besitzen insgesamt 28 Milchzähne. Diese sind sehr spitz und wachsen dem Vierbeiner zwischen der dritten und sechsten Lebenswoche. Ab dem vierten Lebensmonat wird das Milchgebiss dann nach und nach durch das bleibende Gebiss ersetzt. 

Der Zahnwechsel dauert bei Hunden etwa drei Monate. Bei größeren Rassen beginnt er meist etwas früher und ist schneller abgeschlossen, als bei kleinen Hunden.

Kontrollieren Sie das Hundegebiss regelmäßig

Wir empfehlen Ihnen, die Zähne Ihres Hundes nicht nur während des Zahnwechsels, sondern bereits von klein auf regelmäßig zu kontrollieren. Auf diese Weise gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner frühzeitig an diese Prozedur. 

Zudem können Sie so mögliche Fehlstellungen seiner Zähne oder andere Beschwerden zeitnah erkennen und von einem Tierarzt behandeln lassen. Das gilt selbstverständlich auch für Hunde, die den Zahnwechsel bereits hinter sich haben. Schließlich soll das bleibende Gebiss ja dauerhaft gesund bleiben.

So funktioniert der Zahnwechsel beim Hund

Der Zahnwechsel ist bei Hunden ein komplizierter Prozess, der zu gegebener Zeit von ganz alleine beginnt und sich in vielen Fällen vollkommen unbemerkt vollzieht.

Die sogenannten Zahnkeime der bleibenden Zähne sitzen unter den Milchzähnen. Während des Zahnwechsels beginnen sie zu wachsen und drücken dabei auf die Wurzeln der Milchzähne. Dadurch sterben diese ab und fallen aus. In den Lücken, die dabei entstehen, wachsen dann die bleibenden Zähne nach.

Mögliche Probleme beim Zahnwechsel des Hundes

Oft geht der Zahnwechsel bei Hunden vollkommen reibungslos vonstatten. Manche Hundehalter bekommen ihn daher kaum mit. Zum Teil werden die ausgefallenen Milchzähne einfach verschluckt oder gehen beim Gassigehen verloren. Manchmal liegen sie auch zuhause auf dem Boden oder stecken im Kauspielzeug des Vierbeiners fest.

Leider ist das jedoch nicht immer der Fall. Einigen Hunden bereitet der Zahnwechsel große Probleme und starke Schmerzen. Das Hauptproblem stellen dabei nicht ausgefallene Milchzähne dar. In der Folge haben die bleibenden Zähne keinen Platz und wachsen daher schief neben den Milchzähnen heraus

Zu den möglichen Ursachen derartiger Probleme beim Zahnwechsel gehören Traumata und Störungen des Wachstums der Kieferknochen sowie zum Teil auch Erbanlagen. Gerade kleine Hunderassen neigen überdurchschnittlich oft zu Problemen mit dem Gebiss, die sich während des Zahnwechsels manifestieren. In der Regel muss der Milchzahn in diesem Fall vom Tierarzt gezogen werden, um Platz für den neuen Zahn zu schaffen.

Beschwerden während des Zahnwechsels beim Hund erkennen

Leidet ein Hund während des Zahnwechsels an Problemen, macht sich das anhand verschiedener Symptome bemerkbar, die in unterschiedlich starker Ausprägung auftreten können.

Als Halter sollten Sie dabei unter anderem auf folgende Anzeichen achten:

  • Fressunlust und daraus resultierend Gewichtsverlust 
  • Verweigerung von Trockenfutter
  • Durchfall
  • Antriebslosigkeit
  • Zahnschmerzen
  • Fieber
  • Bauchschmerzen 
  • Unruhe und Schlafstörungen

So unterstützen Sie Ihren Hund beim Zahnwechsel

Wie Sie sehen, ist der Zahnwechsel bei einigen Hunden mit sehr unangenehmen Beschwerden verbunden. Sie sollten daher darauf achten, Ihrem Vierbeiner das Ganze so angenehm wie möglich zu machen.

Wollen Sie Ihren Hund beim Zahnwechsel unterstützen, stehen Ihnen zu diesem Zweck verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. 

Zunächst einmal sollten Sie während des Zahnwechsels auf jegliche Form von Zerrspielen mit dem Vierbeiner verzichten. Denn diese können zur Zeit durchaus schmerzhaft sein oder gar Zahnschäden verursachen. 

Einige Hunde mögen es zudem, ihr Zahnfleisch vorsichtig massiert zu bekommen. Probieren Sie am besten aus, wie Ihr Vierbeiner darauf reagiert.

Falls Ihrem Hund das harte Trockenfutter während seinem Zahnwechsel Probleme bereitet, können Sie ihm dieses in ein wenig Wasser einweichen oder alternativ gleich zu einem Nassfutter greifen. 

Bellfor Dental Sticks als Unterstützung beim Zahnwechsel

Darüber hinaus hat es sich bewährt, Hunden beim Zahnwechsel geeignete Kauartikel wie Kauspielzeug oder natürliche Kausnacks zur Verfügung zu stellen. Das verhindert gleichzeitig auch, dass Ihr Hund Möbel oder sonstige Einrichtungsgegenstände ankaut.

Achten Sie beim Kauf von Kausnacks jedoch darauf, dass diese eine gute Qualität haben und keine ungesunden Inhaltsstoffe enthalten. Wir empfehlen Ihnen zu unseren Dental Sticks zu greifen. Der natürliche Kausnack macht sich den Kautrieb Ihres Hundes zunutze und ist dank ausgewählter Zutaten besonders bekömmlich.

Spezielle Inhaltsstoffe wie Petersilie, Algen, Diatomeen und Insektenprotein (aus den Larven der Schwarzen Soldatenfliege) sorgen dafür, dass sich unsere Dental Sticks ideal für eine natürliche Zahnpflege eignen und Ihren Hund beim Zahnwechsel unterstützen.

Bellfor Dental Care Pulver gegen Zahnbelag

Mit unserem Dental Care Pulver haben Sie die Möglichkeit, die tägliche Zahnpflege bei Ihrem Hund nicht nur während des Zahnwechsels zu unterstützen. Das Pulver muss lediglich einmal täglich unter das Futter gemischt werden und stellt somit weder für den Hund noch für seinen Halter einen zusätzlichen Aufwand dar. 

Die in Bellfor Dental Care enthaltenen Rohstoffe, wie zum Beispiel Algen, tragen dazu bei, Zahnbelägen entgegenzuwirken und können so einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass die Zähne Ihres Hundes auch nach dem Zahnwechsel gesund bleiben.

Zahnwechsel beim Hund: Eine wichtige Phase in der Entwicklung

Der Zahnwechsel beim Hund ist ein natürlicher Teil der Entwicklung vom Welpen zum erwachsenen Tier. In dieser Zeit verändert sich nicht nur das Gebiss, sondern oft auch das Verhalten des Hundes, da neue Zähne durchbrechen und sich der Kiefer weiterentwickelt. Mit etwas Aufmerksamkeit und Geduld können Hundehalter ihren Vierbeiner in dieser Phase gut begleiten.

Wer das Gebiss seines Hundes regelmäßig kontrolliert und auf Veränderungen achtet, kann mögliche Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Gleichzeitig ist der Zahnwechsel ein guter Zeitpunkt, um den Hund schrittweise an eine regelmäßige Zahnpflege zu gewöhnen. So lässt sich eine gute Grundlage für ein dauerhaft gesundes Hundegebiss schaffen.


Häufig gestellte Fragen

Wann beginnt der Zahnwechsel beim Hund?
Der Zahnwechsel beim Hund beginnt meist im Alter von etwa vier Monaten. In dieser Zeit beginnen die Milchzähne nach und nach auszufallen und werden durch die bleibenden Zähne ersetzt. Bei manchen Hunden kann dieser Prozess etwas früher oder später einsetzen.
Wie lange dauert der Zahnwechsel beim Hund?
Der Zahnwechsel dauert in der Regel etwa zwei bis drei Monate. Meist ist das bleibende Gebiss eines Hundes im Alter von sechs bis sieben Monaten vollständig entwickelt. Der genaue Zeitraum kann je nach Hunderasse und individueller Entwicklung variieren.
Welche Symptome treten beim Zahnwechsel beim Hund auf?
Typische Symptome beim Zahnwechsel sind vermehrtes Kauen, empfindliches Zahnfleisch oder leichter Speichelfluss. Manche Hunde wirken außerdem etwas unruhiger oder kauen häufiger auf Spielzeug und anderen Gegenständen. Gelegentlich können kleine Blutspuren im Maul oder am Spielzeug auftreten.
Ist es normal, dass ein Welpe Zähne verliert?
Ja, es ist völlig normal, dass ein Welpe während des Zahnwechsels Milchzähne verliert. Oft fallen die Zähne beim Spielen oder Fressen aus und werden von vielen Hunden sogar unbemerkt verschluckt. Ausgefallene Milchzähne können aber auch im Spielzeug oder auf dem Boden gefunden werden.
Was tun, wenn Milchzähne beim Hund nicht ausfallen?
Bleiben Milchzähne bestehen, obwohl die neuen Zähne bereits wachsen, spricht man von sogenannten persistierenden Milchzähnen. Dadurch können doppelte Zähne entstehen, etwa doppelte Fangzähne. In diesem Fall sollte ein Tierarzt das Gebiss kontrollieren und gegebenenfalls den Milchzahn entfernen.
Kann ein Welpe während des Zahnwechsels Durchfall oder Unruhe haben?
Einige Welpen sind während des Zahnwechsels unruhiger als sonst oder kauen verstärkt auf Gegenständen. Gelegentlich berichten Halter auch über leichten Durchfall oder verminderten Appetit. Treten jedoch starke oder länger anhaltende Beschwerden auf, sollte ein Tierarzt den Welpen untersuchen.
Wie kann man den Hund beim Zahnwechsel unterstützen?
Während des Zahnwechsels können geeignete Kauartikel oder Kauspielzeug helfen, den Kaudrang zu befriedigen und das Zahnfleisch zu entlasten. Auch leicht angefeuchtetes Futter kann sinnvoll sein, wenn das Kauen schwerfällt. Wichtig ist außerdem, das Gebiss regelmäßig zu kontrollieren.
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