Bei stark ausgeprägter Kurzköpfigkeit kann mitunter ein chirurgischer Eingriff, bei dem beispielsweise ein Teil des Gaumensegels entfernt oder die Nasenlöcher erweitert werden, sinnvoll sein, um dem Hund das Atmen zu erleichtern und damit nebenbei auch sein Schnarchen zu reduzieren.
Schnarchen bei Hunden mit Übergewicht
Eine weitere mögliche Ursache für Schnarchen bei Hunden, von der leider immer mehr Vierbeiner betroffen sind, ist
Übergewicht. Denn bei fettleibigen Hunden können die überschüssigen Pfunde durchaus auf die Atemwege drücken und so dazu führen, dass betroffene Vierbeiner nur noch schlecht Luft kriegen.
Davon abgesehen hat das Übergewicht über kurz oder lang noch eine Reihe weiterer schwerwiegender Folgen für die Gesundheit Ihres Vierbeiners. Sie sollten daher nicht nur aufgrund des Schnarchens Ihres Hundes zeitnah für eine Gewichtsreduktion sorgen.
Wie Sie das Gewicht Ihres schnarchenden Hundes reduzieren
Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion ist eine moderate Reduzierung der Futtermenge erforderlich. Achten Sie außerdem darauf, Ihren Hund angemessen zu bewegen. Zusätzlich können geeignete Ergänzungsfuttermittel wie
Shiimun Slim dabei helfen, die Diät Ihres Hundes zu unterstützen.
Bei Shiimun Slim handelt es sich um ein natürliches Diätpulver für Hunde. Dank seiner besonderen Zusammensetzung aus sorgfältig ausgewählten Zutaten eignet sich Shiimun Slim ideal als natürliche Unterstützung beim Abnehmen.
Schnarchen bei Hunden mit Zahnproblemen
Wenn ein Hund schnarcht, dürften wohl die wenigsten Halter dabei zuerst an Probleme mit dem Gebiss denken. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass es durch unbehandelte Zahnerkrankungen mit der Zeit zu Wucherungen im Maul kommt und diese die Atmung beeinträchtigen.
Schnarchen bei erkälteten Hunden
In der kalten Jahreszeit kann es manchmal vorkommen, dass sich Hunde erkälten. Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählt neben einer laufenden Nase, tränenden Augen und Schnupfen unter anderem auch Schnarchen.
Im Normalfall verlaufen einfache Erkältungen bei Hunden vollkommen harmlos. Nach einigen Tagen Erholung sollte der Infekt überstanden sein und damit auch das Schnarchen Ihres Hundes wieder aufhören.
Um das Immunsystem Ihres erkälteten Vierbeiners zu unterstützen, kann eine Ergänzungsfuttermittel mit Bellfor Immun sinnvoll sein. Bellfor Immun ist ein natürliches Präparat, das Ihren Hund mit zahlreichen wertvollen Nährstoffen für starke Abwehrkräfte aus Zutaten wie Propolis und Brennnesselsamen versorgt.
Schnarchen bei Hunden mit Fremdkörpern in der Nase
Wenn Ihr Hund schnarcht, häufig niest und sich ständig seine Schnauze mit der Pfote reibt, kann das manchmal auch darauf hindeuten, dass ein Fremdkörper in seine Nase geraten ist. Dabei kann es sich zum Beispiel um den Samen einer Pflanze oder auch ein winziges Steinchen, das der Vierbeiner eingeatmet hat, handeln.
In den meisten Fällen kommen derartige Fremdkörper von alleine wieder heraus. Gelegentlich kann dafür aber durchaus auch die Hilfe eines Tierarztes notwendig sein.
Schnarchen bei Hunden mit Polypen
Bei Polypen handelt es sich um gutartige Wucherungen, die bei Hunden bisweilen auch in der Nase auftreten können. Zu den typischen Symptomen von Nasenpolypen bei Hunden zählt unter anderem auch Schnarchen.
Wenn die Polypen Ihrem Vierbeiner größere Schwierigkeiten beim Atmen bereiten, kann eine operative Entfernung sinnvoll sein. Nach dem Eingriff sollte Ihr Hund normalerweise zeitnah aufhören zu schnarchen.
Schnarchen bei Hunden mit Allergien
Genau wie Menschen können auch Hunde diverse Allergien entwickeln und beispielsweise sensibel auf Pollen, Hausstaub oder sogar Hautschuppen von Menschen und Tieren reagieren.
Auch wenn Hunde im Gegensatz zu Menschen deutlich seltener an Beschwerden wie einer laufenden Nase und häufigem Niesen leiden, kann es in Einzelfällen dennoch vorkommen, dass
Allergien bei Hunden Atemprobleme und damit auch Schnarchen verursachen.
Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr Vierbeiner an einer Allergie leidet, empfehlen wir Ihnen einen zeitnahen Besuch beim Tierarzt. Dieser kann überprüfen, ob Sie mit Ihrer Befürchtung richtig liegen und gegebenenfalls geeignete Behandlungsmaßnahmen empfehlen.
Schnarchen bei Welpen – wann ist es normal?
Bei vielen
Welpen ist Schnarchen völlig normal. Ihr Atemsystem ist noch nicht vollständig entwickelt, und im Schlaf entspannen sich die Strukturen im Rachen besonders stark. Leises, gelegentliches Schnarchen ist daher kein Grund zur Sorge.
Auffällig wird es jedoch, wenn ein Welpe sehr laut schnarcht, ständig die Nase reibt, häufig niest oder schlecht Luft bekommt. Dann können Polypen, eine verstopfte Nase, ein Fremdkörper oder eine frühe allergische Reaktion die Ursache sein – in diesem Fall ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll.
Schnarchen bei älteren Hunden – typische Ursachen
Bei
älteren Hunden nimmt das Schnarchen oft zu, weil das Gewebe im Rachen mit den Jahren erschlafft und die Nasengänge enger werden. Viele Senior-Hunde schnarchen im Schlaf stärker oder atmen hörbarer durch die Nase – ohne dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegen muss.
Alarmzeichen sind jedoch plötzliches, starkes Schnarchen, Atemnot, einseitiger Nasenausfluss, häufiges Niesen oder ein lautes Röcheln im Wachzustand. Diese Symptome können auf Nasenpolypen, chronische Entzündungen oder sogar einen Nasentumor hinweisen und sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Warum schnarcht mein Hund im Schlaf – und was bedeutet es, wenn er auch im Wachzustand schnarcht?
Viele Hunde schnarchen im Schlaf, und das ist meist harmlos. Häufig entstehen die Geräusche, weil sich im Liegen das Gaumensegel entspannt oder die Luft nicht ungehindert durch die Nase strömen kann. Besonders brachycephale Rassen wie Mops, Französische Bulldogge oder Shih Tzu schnarchen aufgrund ihrer engen Atemwege oft deutlich lauter.
Besorgniserregend wird es jedoch, wenn ein Hund nicht nur im Schlaf, sondern auch im Wachzustand schnarcht, beim Atmen röchelt oder plötzlich sehr laut durch die Nase schnaubt. Dauerhaftes Schnarchen im Alltag kann ein Hinweis auf Polypen in der Nase, geschwollene Schleimhäute, einen Fremdkörper, eine hartnäckige Rhinitis, Nasentumoren, verstopfte Nasengänge oder eine allergische Reaktion sein.
Typische Warnzeichen sind zusätzlich häufiges Niesen, einseitiger Nasenausfluss, eine geschwollene Nasenschleimhaut, erschwerte Atmung oder sichtbares Hecheln trotz Ruhe.
Wenn Ihr Hund also im Wachzustand schnarcht, zunehmend schlechte Luft bekommt oder sich die Beschwerden plötzlich verschlimmern, sollte ein Tierarzt die Atemwege untersuchen – idealerweise mittels Rhinoskopie. So lassen sich Nasenpolypen, ein Nasentumor, Fremdkörper oder entzündliche Veränderungen sicher abklären.
Hund schnarcht - unser Fazit
Wie Sie sehen, ist Schnarchen bei Hunden in vielen Fällen harmlos. Da manchmal aber auch ernste Ursachen hinter den auffälligen Atemgeräuschen beim Schlafen stecken können, sollten Sie das Schnarchen Ihres Hundes nicht grundsätzlich als liebenswerte Eigenart des Vierbeiners abtun.
Wenn Ihr Vierbeiner offensichtlich nicht genug Luft bekommt oder Sie neben dem Schnarchen noch weitere Auffälligkeiten bemerken, empfehlen wir Ihnen, im Zweifel einen Tierarzt aufzusuchen und Ihren Hund untersuchen zu lassen.