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Pflege und Schutz

Wandern mit Hund: Tipps für gelungene Touren mit vierbeiniger Begleitung

Wandern mit Hund: Tipps für gelungene Touren mit vierbeiniger Begleitung

Braucht mein Hund beim Wandern einen Pfotenschutz?

Ja, insbesondere bei längeren Touren oder anspruchsvollem Untergrund kann ein Pfotenschutz für Hunde sinnvoll sein. Schotterwege, heißer Asphalt, Schnee oder felsiges Gelände beanspruchen die Ballen stark und können zu Reizungen oder kleinen Rissen führen. Eine geeignete Pfotenpflege vor und nach der Wanderung unterstützt die natürliche Schutzfunktion und hilft, die Ballen geschmeidig zu halten. Worauf Sie bei der Auswahl und Anwendung achten sollten, erfahren Sie im weiteren Verlauf des Artikels.

Inhaltsverzeichnis

Viele Menschen zieht es in ihrer Freizeit in die Natur, wo Wanderausflüge eine entspannte Zeit zum Tanken neuer Kraft versprechen. Die meisten Hundebesitzer wollen bei ihren Touren natürlich nicht auf die Gesellschaft ihres Vierbeiners verzichten und ihren Hund daher zum Wandern mitnehmen.

Warum Wandern nicht mit jedem Hund eine gute Idee ist und was Sie sonst noch für Ihren Ausflug beachten müssen, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Haben Sie Ihren Hund beim Wandern unter Kontrolle?

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Hund beim Wandern jederzeit kontrollieren können. Eine gewisse Erziehung und das sichere Beherrschen wichtiger Grundkommandos wie Hier und Platz sind unverzichtbar, damit Sie sich sicher durch das Gelände bewegen können.

Junghunde sollten nicht zum Wandern mitgenommen werden

Wenn Ihr Hund noch sehr jung ist, sollten Sie ihn noch nicht zum Wandern mitnehmen. Das gilt auch dann, wenn der kleine Vierbeiner bereits sehr gut auf Sie hört. Denn die langen Fußmärsche stellen eine große Belastung für die Gelenke des Hundes dar.


Befinden sich diese noch im Wachstum, kann eine wiederholte Überlastung schlimmstenfalls dauerhafte Probleme mit dem Bewegungsapparat zur Folge haben. Warten Sie daher lieber, bis Ihr Vierbeiner ausgewachsen ist und seine Gelenke voll entwickelt sind und beschränken Sie sich bis dahin auf altersgerechte Bewegungsangebote.

Wandern mit Hund: nicht mit allen Rassen eine gute Idee

Gemeinsame Ausflüge zum Wandern können auch für Ihren Hund eine willkommene Abwechslung in seinem Alltag darstellen. Allerdings trifft das längst nicht auf jeden Vierbeiner zu. Denn manche Rassen sind einfach nicht dafür gemacht, lange Strecken am Stück zu laufen.


Mit einer Englischen Bulldogge oder einem Mops auf Wanderschaft zu gehen, wird sich in der Realität zum Beispiel als schlechte Idee erweisen. Ein lauffreudiger Hund, wie beispielsweise ein Husky, wird Sie mit seiner Kondition beim Wandern hingegen problemlos übertreffen.


Bevor Sie Ihren Hund zum Wandern mitnehmen, sollten Sie sich daher gut überlegen, ob der Vierbeiner dafür die körperlichen Voraussetzungen mitbringt. In diesem Zusammenhang spielen neben der Rasse natürlich auch das Alter sowie eventuell vorhandene gesundheitliche Probleme wie Gelenkkrankheiten des Hundes eine Rolle.

Wandertouren mit Hund sorgfältig planen

Wenn Sie vorhaben, mit Ihrem Hund eine Wandertour zu unternehmen, ist gute Planung selbstverständlich unerlässlich. Schließlich müssen Sie nicht nur für sich selbst sorgen, sondern darüber hinaus auch sicherstellen, dass Ihr Vierbeiner gut versorgt ist.


Wollen Sie einen mehrtägigen Ausflug unternehmen und für die Nacht in einer Hütte einkehren, ist es beispielsweise ratsam, im Vorfeld sicherzustellen, dass man in der Unterkunft Ihrer Wahl auch Hunde akzeptiert.


Achten Sie außerdem darauf, dass die vorgesehene Route von Ihrem Vierbeiner gut bewältigt werden kann. Denn auch wenn Ihr Hund noch so gut zu Fuß ist, kann er natürlich nicht klettern. Bei hohen Temperaturen ist es zudem wichtig, dass Sie nicht die ganze Zeit in der prallen Sonne wandern und Ihr Hund die Möglichkeit hat, sich abzukühlen, damit er keinen Hitzschlag bekommt.

Die richtige Ausrüstung für das Wandern mit Hund

Neben der Planung Ihrer Route und eventuell vorgesehener Übernachtungen müssen Sie natürlich auch sicherstellen, dass Sie an alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände für Ihre Tour denken. Was Sie genau brauchen, hängt in erster Linie von der geplanten Länge Ihrer Wanderung ab.


Hundeleine, festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung dürfen selbstverständlich auf keinen Fall fehlen. Hundeschuhe können je nach Untergrund auf Ihrer Route sinnvoll sein. Allerdings müssen Sie unbedingt richtig passen, damit der Hund beim Wandern gut in ihnen laufen kann. Davon abgesehen ist es ratsam, zur Sicherheit ein Erste-Hilfe-Set für sich und Ihren Hund mitzunehmen.


Weitere Utensilien, die Sie gerade bei längeren Wanderungen im Gepäck haben sollten, sind zum Beispiel eine Taschenlampe, ein Regenmantel, beziehungsweise ein wärmender Mantel für Ihren Hund (je nach Rasse und Kälteempfindlichkeit) sowie natürlich Campingausrüstung für Sie und Ihren Vierbeiner, falls Sie nicht für die Nacht in einer Hütte einkehren wollen.

Bellfor Expertentipp: Zeckenschutz nicht vergessen

Je nach Region, die Sie für Ihre Wanderung ausgewählt haben, kann es sein, dass dort das Risiko für Zeckenbisse sehr hoch ist. Da Zecken Ihren Hund mit gefährlichen Krankheiten wie Borreliose infizieren können, sollten Sie das Thema Zeckenschutz in diesem Fall nicht vernachlässigen.


Neben einer Zeckenzange, mit der Sie die Parasiten bei Bedarf entfernen können, empfehlen wir Ihnen zu diesem Zweck, auf Bellfor ZEComplete zu setzen. ZEComplete wurde speziell als natürlicher Zeckenschutz für Hunde entwickelt und ist für Ihren Vierbeiner dank des Verzichts auf chemische Wirkstoffe sehr gut verträglich.



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An die Verpflegung für den Hund denken

Selbstverständlich müssen Sie nicht nur für Ihr eigenes leibliches Wohl sorgen, sondern darüber hinaus auch an die Verpflegung Ihres Hundes denken. Genug Wasser zum Trinken ist ein absolutes Muss. Je nach Länge Ihres Wanderausflugs brauchen Sie außerdem eine ausreichende Ration Hundefutter, um Ihren Vierbeiner unterwegs satt zu bekommen.


Gerade bei längeren Ausflügen bietet sich die Mitnahme von Trockenfutter an, da dieses lange haltbar und im Vergleich zu Nassfutter leichter zu transportieren ist. Falls Ihr Hund normalerweise nur Nassfutter frisst, sollten Sie ihn allerdings vor Ihrer Wandertour daran gewöhnen, da es ansonsten durch die Umstellung unterwegs zu Verdauungsproblemen kommen kann. Beachten Sie außerdem, dass Trockenfutter nur wenig Feuchtigkeit enthält und Ihr Vierbeiner daher mehr Wasser trinken muss.


Darüber hinaus dürfen natürlich auch ein paar gesunde Hundeleckerlis nicht fehlen, mit denen Sie Ihrem Hund beim Wandern zwischendurch eine kleine Freude machen können.

Bellfor Pfotenschutz für die Pfotenpflege nach der Wandertour

Das gemeinsame Wandern mag Ihrem Hund zwar sehr viel Spaß machen. Gleichzeitig beansprucht es jedoch auch die Pfoten des Vierbeiners sehr stark. Nach Ihrem Ausflug ist eine adäquate Pflege der Hundepfoten daher besonders wichtig.


Wir empfehlen Ihnen zu diesem Zweck, auf Bellfor Pfotenschutz zu setzen. Die natürliche Salbe enthält ausgesuchte Inhaltsstoffe wie Insektenfett, Calendula und Bienenwachs.


Sie eignet sich ideal, um die beanspruchten Pfoten Ihres Hundes nach dem Wandern zu pflegen und Problemen wie kleinen Rissen in der Haut zuverlässig entgegenzuwirken.


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Beschäftigung für den Hund während der Wanderung

Selbstverständlich gibt es für Sie und Ihren Hund beim Wandern viel zu entdecken. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Sie deshalb komplett auf zusätzliche Beschäftigungsangebote verzichten müssen und sollen. Mit Aktivitäten wie kleinen Such- oder Apportierspielen gestalten Sie den Ausflug für Ihren Vierbeiner spannend und abwechslungsreich.

Befolgen Sie die örtlichen Regeln zur Leinenpflicht

Wenn Sie mit Ihrem Hund wandern gehen, sollten Sie sich selbstverständlich an vor Ort geltende Regeln halten. Das betrifft nicht zuletzt auch die Vorgaben hinsichtlich der Leinenpflicht.


Gerade im Hinblick auf andere Menschen oder auch Tiere in der Umgebung ist es wichtig, dass Sie diese einhalten. Bedenken Sie dabei auch, dass manche Hunde einen sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb haben und durchaus weglaufen können, wenn sie unterwegs einen Hasen oder eine andere vermeintliche Beute wittern.


Wollen Sie Ihrem Vierbeiner dennoch etwas Freiraum geben, bietet es sich an, neben der normalen Hundeleine auch eine Schleppleine mitzunehmen.

Wandern mit Hund - unser Fazit

Wie Sie sehen, gibt es beim Wandern mit Hund durchaus einige Dinge zu beachten, um für einen gelungenen Ausflug zu sorgen. Mit der richtigen Planung sowie der Einhaltung einiger wichtiger Regeln stellen Sie sicher, dass sowohl Sie selbst als auch Ihr Vierbeiner eine gute Zeit verbringen und Sie bei Ihrem Wanderausflug keine unliebsamen Überraschungen erwarten.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter darf man mit einem Hund wandern?
it längeren Wanderungen sollte erst begonnen werden, wenn der Hund ausgewachsen ist und die Wachstumsfugen geschlossen sind. Bei mittelgroßen bis großen Rassen ist das meist zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat der Fall. Vorher sind nur kurze, altersgerechte Spaziergänge empfehlenswert.
Welche Hunderassen eignen sich besonders gut zum Wandern?
Ausdauernde und sportliche Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever, Huskys oder Schäferhunde eignen sich besonders gut für längere Wanderungen. Sie verfügen in der Regel über eine gute Kondition und robuste Muskulatur. Entscheidend ist jedoch immer die individuelle Fitness des Hundes.
Wie lange darf ein Hund bei einer Wanderung laufen?
Die Dauer einer Wanderung hängt von Alter, Trainingszustand und Rasse ab. Gut trainierte, erwachsene Hunde können mehrere Stunden mit Pausen laufen. Wichtig sind regelmäßige Trinkpausen und eine angepasste Streckenplanung.
Welche Ausrüstung braucht man für das Wandern mit Hund?
Zur Grundausstattung gehören ein gut sitzendes Wandergeschirr, eine stabile Leine oder Schleppleine sowie ausreichend Wasser. Je nach Tour können zusätzlich Pfotenschutz, Zeckenschutz, ein Erste-Hilfe-Set und ein Hunderrucksack sinnvoll sein. Bei mehrtägigen Touren sollte auch an Futter und einen Schlafplatz gedacht werden.
Ist eine mehrtägige Hüttenwanderung mit Hund sinnvoll?
Eine mehrtägige Hüttenwanderung ist möglich, wenn der Hund gesund, ausgewachsen und gut trainiert ist. Die Etappen sollten realistisch geplant und hundefreundliche Unterkünfte vorab reserviert werden. Ausreichende Regenerationsphasen sind besonders wichtig.
Braucht mein Hund beim Wandern einen Pfotenschutz?
Bei anspruchsvollem Untergrund wie Schotter, Felsen, Schnee oder heißem Boden kann ein Pfotenschutz sinnvoll sein. Er schützt stark beanspruchte Ballen und hilft, die Haut geschmeidig zu halten. Nach längeren Touren ist eine Pfotenpflege grundsätzlich empfehlenswert.
Wie schütze ich meinen Hund beim Wandern vor Zecken?
In zeckenreichen Regionen sollte der Hund vor der Wanderung mit einem geeigneten Zeckenschutz behandelt werden. Nach der Tour ist eine gründliche Kontrolle des Fells wichtig, insbesondere an Ohren, Hals und Achseln. Eine Zeckenzange sollte im Notfall immer mitgeführt werden.
Kann man mit einem Labrador, Husky oder Golden Retriever lange Touren machen?
Ja, diese Rassen gelten als ausdauernd und bewegungsfreudig. Bei guter Kondition sind auch längere Touren möglich. Voraussetzung ist ein schrittweiser Trainingsaufbau und eine angepasste Belastung.
Ist Wandern mit einer Französischen oder Englischen Bulldogge empfehlenswert?
Kurzschnäuzige Rassen wie die Französische oder Englische Bulldogge sind meist weniger hitzetolerant und schneller erschöpft. Längere oder steile Wanderungen sind daher oft nicht geeignet. Kurze, moderate Spaziergänge bei kühleren Temperaturen sind die bessere Wahl.
Welche Regionen eignen sich besonders gut für Wanderungen mit Hund (Harz, Eifel, Allgäu, Schwarzwald)?
Beliebte Regionen für das Wandern mit Hund sind der Harz, die Eifel, das Allgäu und der Schwarzwald. Sie bieten abwechslungsreiche Routen, Wälder und Gewässer sowie zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Wichtig ist, sich vorab über Leinenpflicht und regionale Vorschriften zu informieren.
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