
Ja, Hunde haben – genau wie Menschen – zwei Gaumenmandeln (Tonsillen) im Rachenraum. Sie sind Teil des Immunsystems und helfen dabei, Krankheitserreger abzuwehren. Wenn sich diese Mandeln entzünden, spricht man von einer Mandelentzündung (Tonsillitis).
Wie Menschen verfügen auch Hunde über zwei Gaumenmandeln (Tonsillen), die sich rechts und links im Rachen befinden. Als Teil des Lymphsystems spielen sie bei der Abwehr von Krankheiten eine wichtige Rolle. Aufgrund ihrer anatomischen Lage sind sie häufig beteiligt, wenn Krankheitserreger in den Körper des Tieres eindringen.
Gerade in der kalten Jahreszeit können sich die Mandeln Ihres Hundes entzünden. Dabei wird zwischen einer primären Tonsillitis sowie einer sekundären Tonsillitis, bei der die Entzündung in Verbindung mit anderen Krankheiten wie Schnupfen oder Husten auftritt, unterschieden.
Im Folgenden erfahren Sie, welche Beschwerden eine Mandelentzündung bei Ihrem Hund auslöst, wie sie behandelt wird und was Sie zur Vorbeugung unternehmen können.
Viele Hundehalter fragen sich: Haben Hunde überhaupt Mandeln? – Ja, Hunde haben – genau wie Menschen – zwei Gaumenmandeln (Tonsillen), die rechts und links im Rachen sitzen. Diese Mandeln beim Hund sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems und dienen als Abwehrbarriere gegen Krankheitserreger, die über Maul oder Nase in den Körper gelangen. Anatomisch gehören die Tonsillen des Hundes zum lymphatischen Gewebe des Rachens und sind mit der Schleimhaut verbunden.
Eine Mandelentzündung beim Hund (Tonsillitis) entsteht, wenn sich diese Mandeln entzünden oder anschwellen. Dann spricht man auch von einer Angina beim Hund. Betroffene Tiere haben häufig geschwollene Mandeln, die man – je nach Ausprägung – teilweise sogar im Rachen ertasten oder erkennen kann. Besonders in der kalten Jahreszeit oder nach Infekten der Atemwege ist eine Mandelentzündung beim Hund keine Seltenheit.
Die Erkrankung kann akut auftreten oder sich zu einer chronischen Mandelentzündung beim Hund entwickeln, wenn die Entzündung nicht vollständig abheilt. Typisch ist, dass die Mandelentzündung beim Hund nach einiger Zeit „nicht weggeht“ oder immer wiederkehrt. In solchen Fällen kann eine gezielte tierärztliche Behandlung notwendig sein, um Folgeschäden wie eine Rachenentzündung (Pharyngitis) oder Herzmuskelentzündung zu vermeiden.
Auch wenn viele Halter zunächst eine einfache Halsentzündung beim Hund vermuten, liegt die Ursache häufig tiefer im Rachenbereich – nämlich bei den entzündeten Tonsillen. Hunde können also tatsächlich eine Mandelentzündung bekommen, und sie kann – je nach Verlauf – schmerzhaft und langwierig sein.
Eine Mandelentzündung wird bei Hunden durch eine Infektion mit Viren oder Bakterien ausgelöst. Sie tritt vor allem bei jungen Hunden auf. Das hat den Grund, dass das Immunsystem bei Jungtieren noch nicht vollständig entwickelt ist und mit der Abwehr von Krankheitserregern schnell überfordert sein kann.
Darüber hinaus sind Mandelentzündungen insbesondere bei Bulldoggen, Boxern und anderen Hunden mit kurzer Schnauze ein verbreitetes Problem. Denn aufgrund der engen Platzverhältnisse im Maul werden die Mandeln bei diesen Hunderassen besonders leicht gereizt.
Zu Beginn äußert sich eine Mandelentzündung bei Hunden mit kaum merklichen Symptomen, die den meisten Hundehaltern zunächst gar nicht auffallen dürften.
Je weiter die Mandelentzündung bei Ihrem Hund fortschreitet, desto mehr nehmen die Symptome zu. Da dem Vierbeiner das Schlucken Schmerzen bereitet, wird er damit beginnen, die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Darüber hinaus entwickelt sich Fieber und Ihr Hund wirkt zunehmend matt und abgeschlagen. Ständige Hustenanfälle und Würgen können zudem dazu führen, dass sich das Tier des öfteren übergeben muss.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter einer Mandelentzündung leidet, empfehlen wir Ihnen einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann den Hals des Tieres abtasten und wird spätestens bei einem Blick in das Maul des Hundes erkennen, ob die Mandeln entzündet sind.
Zumindest bei älteren Hunden kann es in diesem Zusammenhang sinnvoll sein eine Gewebeprobe zu entnehmen und so einen Tonsillentumor als Ursache für die Beschwerden auszuschließen.
Wie die Mandelentzündung bei Ihrem Hund am besten behandelt werden sollte, hängt von ihrer Schwere ab. Sind die Mandeln lediglich leicht gerötet, reichen oft bereits etwas Ruhe, Wärme und Mittel gegen die Schmerzen und die Entzündung.
Bei einer starken Mandelentzündung benötigt Ihr Hund jedoch sehr wahrscheinlich zusätzlich Antibiotika. Wurde seine Tonsillitis durch eine andere Ursache hervorgerufen, gilt es im Rahmen der Behandlung natürlich auch diese zu beseitigen.
Leidet Ihr Hund regelmäßig unter Mandelentzündungen, kann es sinnvoll sein, diese operativ zu entfernen. Auf diese Weise lassen sich die Beschwerden dauerhaft in den Griff bekommen und mögliche Folgen wie eine Herzmuskelentzündung können verhindert werden.
Je besser das Immunsystem Ihres Hundes funktioniert, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er eine Mandelentzündung bekommt. Schwache Abwehrkräfte führen dazu, dass sein Körper weniger widerstandsfähig ist und das Risiko für entzündete Mandeln und andere Beschwerden steigt.
Um einer Mandelentzündung bei Ihrem Hund vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen im Winter eine Ergänzungsfuttermittel mit Bellfor Immun. Bellfor Immun enthält Insektenprotein, Propolis sowie verschiedene Heilpflanzen und versorgt den Körper Ihres Vierbeiners mit wertvollen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen.
Die ausgewählten Inhaltsstoffe tragen dazu bei, die Abwehrkräfte Ihres Hundes auf natürliche Weise zu stärken. Bellfor Immun eignet sich für Vierbeiner aller Rassen, unterstützt die Funktionsfähigkeit des Immunsystems bereits bei Jungtieren und kann so dabei helfen eine Mandelentzündung bei Ihrem Hund zu verhindern.
Eine Mandelentzündung beim Hund (Tonsillitis) ist keine seltene Erkrankung, sondern eine häufige Ursache für Beschwerden im Hals- und Rachenbereich. Entscheidend ist, die Symptome frühzeitig zu erkennen und die passende Behandlung einzuleiten, um Komplikationen zu vermeiden. Besonders in der kalten Jahreszeit ist das Risiko für eine Mandelentzündung beim Hund erhöht, weshalb Aufmerksamkeit und vorbeugende Maßnahmen wichtig sind.
Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine gezielte Unterstützung des Immunsystems – beispielsweise durch natürliche Ergänzungsfuttermittel – tragen dazu bei, dass Ihr Hund widerstandsfähig bleibt. So können Sie langfristig dazu beitragen, dass Halsentzündungen und Mandelprobleme beim Hund gar nicht erst entstehen. Ein starkes Immunsystem ist die beste Vorsorge gegen Mandelentzündungen. Bellfor Immun kann dabei helfen, die natürlichen Abwehrkräfte Ihres Hundes auf schonende Weise zu unterstützen.
