Kostenlose Beratung und Bestellung
warencorb Ihr Warenkorb 0 Produkt - 0.00 EUR
Warenkorb ist noch leer.
Gesundheitliche Aspekte und Krankheiten

Leberprobleme beim Hund: Ursachen, Symptome und Tipps

Inhaltsverzeichnis

Leberprobleme-beim-Hund-Ursachen-Symptome-und-Tipps

Sind Leberprobleme bei Hunden gefährlich?

Ja, Leberprobleme beim Hund sind gefährlich, da die Leber ein zentrales Organ ist. Erste Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder Erbrechen wirken oft unscheinbar, können aber schnell auf ernsthafte Ursachen hinweisen. Unbehandelt drohen Erkrankungen wie Leberzirrhose oder ein Leberversagen im Endstadium. Wichtig: nicht selbst experimentieren, sondern bei den ersten Symptomen immer sofort einen Tierarzt aufsuchen. In diesem Artikel erfahren Sie außerdem, welche Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten es bei Lebererkrankungen gibt.


Eine funktionsfähige Leber ist für die Gesundheit Ihres Hundes unverzichtbar. Verschiedene Lebererkrankungen können die Leistungsfähigkeit des Organs jedoch massiv beeinträchtigen und schlimmstenfalls sogar zu einem Leberversagen führen.


Welche Leberprobleme verbreitet sind, warum diese oft erst sehr spät entdeckt werden und wie Sie schlechten Leberwerten bei Ihrem Hund entgegenwirken können, erfahren Sie im Folgenden.

Welche Funktion hat die Leber des Hundes?

Genau wie bei Menschen spielt die Leber auch bei Hunden eine zentrale Rolle für den Stoffwechsel. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem die Verstoffwechselung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten. 


Zudem ist die Leber für die Bildung von Gallenflüssigkeit verantwortlich und an der Bildung von Hormonen sowie der Immunfunktion beteiligt. Eine weitere wichtige Aufgabe der Leber besteht darin, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe zu speichern. 


Darüber hinaus ist sie für die Entgiftung von entscheidender Bedeutung. Denn sie sorgt dafür, dass Stoffwechselabbauprodukte und körperfremde Substanzen, wie zum Beispiel Medikamente oder Giftstoffe, unschädlich gemacht und dann über die Galle oder die Nieren ausgeschieden werden können.

Mögliche Lebererkrankungen beim Hund

Bei Hunden können eine Reihe von verschiedenen akuten und chronischen Leberproblemen auftreten. Dazu zählt unter anderem eine Entzündung der Leber des Hundes (Hepatitis). 


Davon abgesehen können Hunde auch eine Leberinsuffizienz entwickeln. Das bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit der Leber abnimmt und sie ihre Funktion irgendwann nicht mehr vollständig erfüllen kann.

Lebertumore bei Hunden

Neben Hepatitis und einer Leberinsuffizienz können Hunde auch Lebertumore entwickeln. Ein Lebertumor beim Hund kann sowohl gutartig (z. B. Adenome) als auch bösartig sein. Bösartige Formen wie Leberkrebs treten häufiger im höheren Alter auf und können sich entweder direkt in der Leber bilden oder als Metastasen anderer Tumorerkrankungen entstehen.

Die Symptome von Lebertumoren beim Hund ähneln denen anderer Lebererkrankungen: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall, Müdigkeit, ein aufgeblähter Bauch oder Gelbsucht (gelb verfärbte Schleimhäute). Im Endstadium kann es zu massiven Beschwerden wie Leberversagen kommen. Da diese Anzeichen unspezifisch sind, lässt sich ein Lebertumor nur durch eine tierärztliche Untersuchung sicher feststellen – meist anhand eines Blutbilds, per Ultraschall oder mittels Leberbiopsie.

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um die richtige Behandlung einzuleiten und die Lebenserwartung bei einem Lebertumor bestmöglich zu verlängern.

Kupferspeicherkrankheit bei Hunden

Die Kupferspeicherkrankheit wird durch Gendefekte ausgelöst. Bei betroffenen Hunden kommt es zu einer übermäßigen Aufnahme und Einlagerung von Kupfer. Dadurch kann das eigentlich so wichtige Spurenelement die Leber und weitere Organe des Hundes schwer schädigen.

Leberzirrhose bei Hunden

Werden chronische Lebererkrankungen wie Hepatitis oder eine Leberinsuffizienz bei Hunden nicht behandelt, wird das Organ immer weiter geschädigt. Im Endstadium der Lebererkrankung kommt es beim Hund dann schließlich zu einer Leberzirrhose.


Das bedeutet, dass sich in der Leber Narbengewebe ausbreitet, wodurch es zu Störungen der Durchblutung und einer stark nachlassenden Funktionsfähigkeit kommt. Die mit der Leberzirrhose einhergehenden Schäden lassen sich nicht rückgängig machen und es kommt früher oder später schließlich zu einem Leberversagen bei betroffenen Hunden.

Warum werden Lebererkrankungen bei Hunden oft erst spät erkannt?

Bei der Leber handelt es sich um ein ausgesprochen leistungsfähiges Organ, das im Normalfall problemlos dazu in der Lage ist, seine Aufgaben zu erfüllen und bereits vorhandene Einschränkungen der Funktionsfähigkeit bis zu einem gewissen Grad zu kompensieren.


Es dauert daher meist eine ganze Weile, bis sich eine Lebererkrankung beim Hund tatsächlich durch erkennbare Beschwerden äußert. Gelegentlich wird zwar auch durch Zufall bei allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen bemerkt, dass die Blutwerte beim Hund schlecht, beziehungsweise die Leberwerte ohne Symptome zu hoch sind. Dennoch ist es in aller Regel schwer, vorhandene Probleme mit der Leber des Vierbeiners frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Endstadium von Lebererkrankungen beim Hund

Das Endstadium einer Lebererkrankung ist die letzte und schwerste Phase, in der die Leber ihre Aufgaben kaum oder gar nicht mehr erfüllen kann. Typische Anzeichen sind ein stark aufgeblähter Bauch durch Flüssigkeitseinlagerungen (Aszites), Gelbsucht, Krampfanfälle, starker Gewichtsverlust, extreme Müdigkeit sowie deutliche Verhaltensänderungen. In dieser Phase besteht akute Lebensgefahr, da es beim Hund zum vollständigen Leberversagen kommen kann.

Für Hunde im Endstadium einer Leberzirrhose oder eines Leberkrebses bedeutet dies meist eine stark eingeschränkte Lebensqualität und eine deutlich reduzierte Lebenserwartung. Eine heilende Therapie ist in diesem Stadium nicht mehr möglich – nur eine palliative Behandlung durch den Tierarzt kann die Beschwerden noch lindern.

Mögliche Symptome einer Leberfunktionsstörung beim Hund

Leberprobleme können sich bei Hunden durch eine Reihe von Beschwerden bemerkbar machen. Zu Beginn sind die auftretenden Symptome meist unspezifisch, sodass sich ohne entsprechende Untersuchungen nicht unmittelbar auf eine Lebererkrankung schließen lässt.

Zu den möglichen Symptomen einer Lebererkrankung beim Hund zählen unter anderem folgende Beschwerden:

Im weiteren Verlauf können Lebererkrankungen bei Hunden dann unter anderem auch zu einem geschwollenen Bauch sowie zu einer hellgelben Verfärbung des Kots führen. Zudem kann es zu Krämpfen sowie einer gesteigerten Erregbarkeit und anderen Verhaltensauffälligkeiten kommen. 


Darüber hinaus zählt auch Gelbsucht bei Hunden zu den typischen Anzeichen einer fortgeschrittenen Lebererkrankung. Sie erkennen Gelbsucht bei Ihrem Hund insbesondere an gelb verfärbten Schleimhäuten.

Diagnose einer Lebererkrankung beim Hund

Wenn Sie bei Ihrem Hund Symptome für eine Lebererkrankung feststellen, sollten Sie sich selbstverständlich umgehend an einen Tierarzt wenden. Natürlich können Symptome wie Appetitmangel, Abgeschlagenheit oder Erbrechen und Durchfall bei Hunden viele Ursachen haben.


Der Veterinär muss daher zunächst einmal herausfinden, ob tatsächlich ein Problem mit der Leber vorliegt oder die Beschwerden möglicherweise doch durch eine andere Hundekrankheit verursacht werden.


Um eine Diagnose stellen zu können, wird der Tierarzt verschiedene Untersuchungen vornehmen. Mithilfe von Bluttests kann er ermitteln, ob die Leberwerte beim Hund erhöht sind. 


Außerdem können bildgebende Verfahren wie Ultraschall dabei helfen, der Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Denn chronische Lebererkrankungen führen oft zu einer vergrößerten Leber des Hundes. In einigen Fällen kann für eine eindeutige Diagnose aber auch eine Leberbiopsie erforderlich sein.

Wie werden Lebererkrankungen bei Hunden behandelt?

Die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen hängen von der Schwere und Art der Lebererkrankung des Hundes ab. Liegt zum Beispiel eine akute Vergiftung vor, muss der Vierbeiner möglicherweise ein Gegenmittel (Antidot) verabreicht bekommen, während eine bakterielle Infektion mit Antibiotika behandelt wird.


Der Veterinär wird Sie über die Therapiemöglichkeiten aufklären und je nach Diagnose die passenden Maßnahmen festlegen. Das Ziel der Behandlungsmaßnahmen besteht dabei vorrangig darin, die Funktionsfähigkeit der Leber so gut wie möglich aufrechtzuerhalten, beziehungsweise wieder herzustellen.


Je nach Ursache für die Leberprobleme des Hundes gelingt das bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn in vielen Fällen sehr gut. Einmal zerstörtes Lebergewebe wird sich normalerweise allerdings nicht mehr erholen.

Lebenserwartung bei Hunden mit Lebererkrankungen

Die Lebenserwartung von Hunden mit Leberproblemen hängt stark von der Art der Erkrankung, dem Zeitpunkt der Diagnose und den gewählten Therapiemaßnahmen ab. Während eine leichte Erhöhung der Leberwerte durch rechtzeitige Behandlung und angepasste Ernährung oft gut stabilisiert werden kann, sind chronische Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Lebertumoren meist mit einer eingeschränkten Prognose verbunden.

Bei gutartigen Lebertumoren oder einer früh erkannten Hepatitis kann ein Hund mit der richtigen Behandlung noch viele Jahre ein gutes Leben führen. Befindet sich die Erkrankung jedoch im Endstadium – etwa bei Leberzirrhose oder Leberkrebs – ist die Lebenserwartung häufig nur noch auf wenige Monate begrenzt. In solchen Fällen steht die palliative Versorgung im Vordergrund, um die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Generell gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird und je konsequenter die Behandlung erfolgt, desto besser sind die Chancen auf eine längere und lebenswerte Zeit für den Hund.

Die richtige Ernährung für leberkranke Hunde

Eine spezielle Leberdiät ist bei leberkranken Hunden ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Das Hundefutter sollte möglichst hochwertige Fette und hochverdauliche Proteine enthalten. Dadurch lassen sich Stoffwechselabfallprodukte und die damit verbundene Belastung der Leber reduzieren.

Bellfor Futterempfehlung für leberkranke Hunde

Wir empfehlen für leberkranke Hunde eine Fütterung mit unseren hypoallergenen Sorten auf Insektenbasis. Das Futter, bei dem wir auf die Larven von Hermetia illucens (Schwarze Soldatenfliegen) als Zutat setzen, ist sehr gut bekömmlich und besonders leicht verdaulich. 


Es enthält hochwertige Fette und Proteine mit einer hohen biologischen Wertigkeit, die Ihren Vierbeiner optimal mit allen essentiellen Aminosäuren versorgen. Dank der hervorragenden Verdaulichkeit fallen weniger Stoffwechselabfallprodukte an, sodass die Leber Ihres Hundes entlastet wird.


Bellfor Hundefutter mit Insekten kennenlernen.

Natürliche Unterstützung bei der Entgiftung

Neben einer Fütterung mit unserer Hundenahrung auf Insektenbasis ist bei Hunden mit Lebererkrankungen eine Ergänzungsfuttermittel mit Bellfor Nierenkraft sinnvoll. Das natürliche Präparat besteht aus ausgesuchten Kräutern und kann dazu beitragen, die Funktion der Leber zu unterstützen und so einer Überlastung des lebenswichtigen Organs entgegenzuwirken.


Bellfor Nierenkraft kennenlernen.

Lebererkrankungen beim Hund - unser Fazit

Wie Sie sehen, sind Leberprobleme bei Hunden eine ernste Sache, die Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten. Ein Besuch beim Tierarzt ist im Falle auftretender Beschwerden unerlässlich, um den Auslöser zu ermitteln und geeignete Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen, mit denen sich die Leberwerte beim Hund senken sowie die Leber entlasten lassen.


Je nach vorliegender Lebererkrankung lassen sich die Probleme mit etwas Glück recht gut in den Griff bekommen, sodass die Leber des Hundes nicht noch weiter geschädigt wird. Neben der tierärztlichen Behandlung spielt zu diesem Zweck auch die Ernährung Ihres Vierbeiners eine wichtige Rolle.

Häufig gestellte Fragen

Welche Symptome zeigen Hunde mit Lebererkrankungen?
Typische Anzeichen sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall, vermehrtes Trinken und ein aufgeblähter Bauch. Im fortgeschrittenen Stadium können Gelbsucht (gelb verfärbte Schleimhäute), Krampfanfälle und Verhaltensänderungen auftreten.
Ab wann sind erhöhte Leberwerte beim Hund gefährlich?
Leberwerte gelten als bedenklich, wenn sie deutlich über den Referenzbereich hinausgehen. Werte über 1.000 oder sogar 2.000 deuten oft auf eine ernsthafte Schädigung hin. Entscheidend ist jedoch die tierärztliche Bewertung aller Blutwerte im Zusammenhang mit den Symptomen.
Was bedeutet es, wenn die Leber beim Hund vergrößert ist?
Eine vergrößerte Leber kann auf Entzündungen, Fettleber, Tumoren, Infektionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweisen. Sie wird meist per Ultraschall oder Röntgen festgestellt und muss tierärztlich abgeklärt werden.
Welche Ursachen gibt es für stark erhöhte Leberwerte beim Hund?
Mögliche Ursachen sind Infektionen (z. B. Hepatitis), Vergiftungen, Medikamente, Stoffwechselstörungen, Tumoren, Kupferspeicherkrankheit oder chronische Entzündungen. Auch Stress oder andere Organschäden können die Werte erhöhen.
Wie äußert sich das Endstadium einer Lebererkrankung beim Hund?
Im Endstadium treten schwerwiegende Symptome wie starke Schwäche, massiver Gewichtsverlust, Aszites (Flüssigkeit im Bauchraum), Gelbsucht, Krämpfe, neurologische Störungen und letztlich Leberversagen auf. In dieser Phase ist die Prognose meist ungünstig.
Wie lange kann ein Hund mit Leberzirrhose oder Leberkrebs leben?
Die Lebenserwartung hängt vom Zeitpunkt der Diagnose und der Behandlung ab. Bei früh erkannten Fällen und unterstützender Therapie können Hunde noch Monate bis Jahre leben. Im Endstadium ist die Lebenserwartung jedoch meist auf wenige Wochen bis Monate begrenzt.
Was ist die Kupferspeicherkrankheit beim Hund und wie wirkt sie sich auf die Leber aus?
Die Kupferspeicherkrankheit ist eine genetische Störung, bei der sich Kupfer in der Leber anreichert. Mit der Zeit kommt es zu Entzündungen, Gewebeschäden, Leberzirrhose und schließlich Leberversagen. Betroffene Hunde benötigen eine spezielle Ernährung und kontinuierliche tierärztliche Betreuung.
Wie wird ein Lebertumor beim Hund diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen, bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder CT sowie in vielen Fällen durch eine Leberbiopsie. Nur so lässt sich sicher feststellen, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt.
Welche Ernährung ist für Hunde mit Leberproblemen geeignet?
Empfohlen wird leicht verdauliches Hundefutter mit hochwertigen Proteinen, angepasstem Fettgehalt und reduziertem Anteil leberbelastender Substanzen. Spezielle Leberdiät-Futtermittel oder hypoallergenes Futter, z. B. auf Insektenprotein-Basis, sind oft eine gute Wahl.
Kann man schlechte Leberwerte beim Hund wieder senken?
Ja, je nach Ursache können sich die Leberwerte verbessern. Wichtig sind eine frühzeitige Diagnose, gezielte Behandlung durch den Tierarzt, angepasste Ernährung und gegebenenfalls unterstützende Präparate. Einmal zerstörtes Lebergewebe regeneriert sich jedoch nicht.
War diese Seite hilfreich?

Eine Rezension schreiben

Schlecht
Gut
Ernährungsberater
Meine Daten
Normal

Rippen tastbar mit geringer Fettabdeckung, von oben betrachtet Taille erkennbar, von der Seite sichtbare Anhebung der Bauchlinie vor dem Becken.

Körperbau
Aktivität
Das Hundefutter sollte für Folgendes nicht enthalten
Gemüse und Getreide
Fleisch und Fisch
Sonstiges
Gesundheitsprobleme
Besondere Bedürfnisse Ihres Hundes

Empfohlene Produkte

29.99 EUR
119.96 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
50.82 EUR
42.75 EUR
16.9 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
watsapp-button-icon
bellfore motive