
Kurkuma wird von den meisten Hunden gut vertragen und gilt nur selten als Auslöser einer Allergie. Bei besonders sensiblen Tieren kann es jedoch in Einzelfällen zu Unverträglichkeiten kommen – etwa bei falscher Dosierung oder ungeeigneter Darreichungsform. Woran Hundehalter mögliche Reaktionen erkennen und wie Kurkuma sinnvoll eingesetzt werden kann, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.
In Indien kommt Kurkuma bereits seit mindestens 4.000 Jahren zum Einsatz und gilt dort auch heute noch als eines der wichtigsten Gewürze überhaupt. Doch Kurkuma kann noch weit mehr, als den Geschmack von Speisen zu verfeinern. Darüber hinaus wirkt sich die Einnahme auf eine Reihe von gesundheitlichen Problemen positiv aus.
Das gilt sowohl für Sie selbst als auch für Ihren Hund, weshalb Kurkuma ein wichtiger Bestandteil einiger Ergänzungsfuttermittel in unserem Sortiment ist.
Kurkuma (Curcuma longa) ist die Wurzel einer Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Sie ist vor allem als Gewürz bekannt, wird aber seit Langem auch im Zusammenhang mit der Ernährung von Hunden betrachtet. Ausschlaggebend dafür ist die besondere Zusammensetzung der Kurkumawurzel.
Der wichtigste Inhaltsstoff von Kurkuma ist Curcumin. Dieser natürliche Pflanzenstoff verleiht der Wurzel ihre intensive gelbe Farbe und steht im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Curcumin kommt ausschließlich natürlich in Kurkuma vor und ist maßgeblich für jene Eigenschaften verantwortlich, die dem Gewürz zugeschrieben werden.
Neben Curcumin enthält Kurkuma weitere sogenannte Curcuminoide sowie ätherische Öle. Diese natürlichen Bestandteile beeinflussen unter anderem den Geruch und Geschmack der Kurkuma und könnten auch erklären, warum Hunde unterschiedlich auf Kurkuma reagieren. Während viele Hunde Kurkuma gut vertragen, kann es bei empfindlichen Tieren vereinzelt zu Unverträglichkeiten kommen.
Darüber hinaus liefert Kurkuma kleinere Mengen an Ballaststoffen, Bitterstoffen und Mineralstoffen wie Eisen, Kalium und Mangan. Diese Inhaltsstoffe tragen zur Gesamtzusammensetzung bei, spielen jedoch im Vergleich zu Curcumin eine untergeordnete Rolle.
Sogenannte Superfoods liegen in den letzten Jahren voll im Trend. Ihr tatsächlicher Nutzen ist in vielen Fällen allerdings kaum belegt, weshalb nennenswerte Vorteile durch ihre Einnahme zumindest bezweifelt werden dürfen. Bei Kurkuma sieht das jedoch anders aus. Denn das Gewürz ist bereits seit tausenden von Jahren ein fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin.
Hinzu kommt, dass die Wirkung von Kurkuma mittlerweile auch zunehmend das Interesse der Wissenschaft geweckt hat.
Alleine die Suche nach dem in Kurkuma enthaltenen Wirkstoff Curcumin in der Pubmed-Datenbank liefert zurzeit mehr als 14.000 Treffer. Die Ergebnisse, zu denen wissenschaftliche Studien kommen, belegen zumindest einige der vermuteten Wirkungen und zeigen so, dass unter anderem auch Hunde von Kurkuma profitieren können.
Kurkuma soll unter anderem bei Verdauungsproblemen, Gelenkbeschwerden wie Arthrose sowie Lebererkrankungen und Allergien helfen. Dass dies durchaus möglich ist, lässt sich vor allem durch die (wissenschaftlich belegte) entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma erklären.
Denn viele Krankheiten haben ihre Ursache zunächst in chronischen Entzündungen, denen nicht rechtzeitig entgegengewirkt wurde.
Darüber hinaus erweisen sich die in Kurkuma enthaltenen Wirkstoffe wie Curcumin als leistungsstarke Antioxidantien, die den Körper von Mensch und Hund vor freien Radikalen schützen und Schäden an den Zellen vorbeugen können.
Als Ergänzungsfuttermittel ist die Gabe von Kurkuma bei Hunden vor allem zur Unterstützung der Verdauung sinnvoll. Leidet Ihr Hund zum Beispiel an Durchfall oder einer Darmentzündung, kann ihm ein kurkumahaltiges Präparat dabei helfen, diese Beschwerden zu lindern.
Darüber hinaus eignet sich Kurkuma insbesondere, um das Immunsystem Ihres Hundes zu unterstützen. Die Verabreichung als Ergänzungsfuttermittel kann sich außerdem bei chronischen Hautkrankheiten und Allergien positiv auswirken sowie zur Regeneration der Leber beitragen.
Hunde mit Arthrose können zudem von der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung von Curcumin profitieren, sodass die Einnahme als Ergänzungsfuttermittel bei Gelenkkrankheiten möglicherweise eine deutliche Steigerung der Lebensqualität mit sich bringen kann.

Kurkuma ist mittlerweile auch in Deutschland recht verbreitet und sowohl in Form von Pulver als auch als ganze Knolle leicht erhältlich. Der eine oder andere Hundehalter könnte daher auf die Idee kommen, seinem Vierbeiner das Gewürz einfach unter sein Futter zu mischen.
Ganz so einfach gestaltet sich das Ganze dann allerdings doch nicht. Denn zunächst einmal enthalten die Knollen nur sehr wenig des wichtigsten Wirkstoffs Curcumin, wovon wiederum nur ein geringer Anteil überhaupt vom Körper aufgenommen wird.
Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Ihr Hund sein Futter aufgrund des ungewohnten Geschmacks nicht mehr anrührt. Es ist daher besser, auf Ergänzungsfuttermittel mit Kurkuma für Hunde, wie Sie sie auch im Sortiment von Bellfor finden, zu setzen. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Ihr Vierbeiner nicht nur von der Wirkung von Kurkuma, sondern auch von anderen ausgewählten Inhaltsstoffen profitiert.
Als Hersteller für Hundefutter legen wir großen Wert auf gut bekömmliche Zutaten und verzichten daher grundsätzlich auf künstliche Inhaltsstoffe. Das gilt selbstverständlich ebenso für unsere Ergänzungsfuttermittel, von denen einige neben anderen Wirkstoffen unter anderem auch Kurkuma enthalten.
Kurkuma ist ein wertvolles Naturheilmittel, dessen Wirksamkeit durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauert wird. Als Inhaltsstoff von Ergänzungsfuttermitteln kann Kurkuma das Wohlbefinden Ihres Hundes auf vielfältige Weise unterstützen und unter anderem Verdauungsbeschwerden entgegenwirken sowie das Immunsystem stärken.
