
Eine Kehlkopfentzündung beim Hund ist in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Bleibt sie unbehandelt oder wird ihre Ursache nicht beseitigt, kann sie sich verschlimmern – mit möglichen Folgen wie chronischem Husten, Schluckbeschwerden oder in schweren Fällen sogar Atemnot. Woran Sie eine Kehlkopfentzündung frühzeitig erkennen, welche Ursachen dahinterstecken und wie Sie Ihren Hund gezielt unterstützen können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.
Eine Kehlkopfentzündung beim Hund betrifft einen besonders sensiblen Bereich der Atemwege. Bereits leichte Reizungen des Kehlkopfs können dazu führen, dass der Hund heiser bellt, hustet oder beim Schlucken Probleme zeigt. Für viele Hundehalter sind diese Veränderungen zunächst schwer einzuordnen, da sie oft schleichend beginnen oder mit anderen Atemwegserkrankungen verwechselt werden.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ursachen eine Kehlkopfentzündung bei Ihrem Hund haben kann, auf welche Symptome Sie achten sollten und wie sie sich behandeln lässt. Außerdem erklären wir Ihnen, was Sie zur Vorbeugung tun können.
Eine Kehlkopfentzündung beim Hund (Laryngitis) ist eine Entzündung des Kehlkopfs und der Stimmbänder. Der Kehlkopf spielt eine zentrale Rolle beim Atmen, Schlucken und Bellen. Ist er gereizt oder entzündet, kommt es häufig zu typischen Beschwerden wie heiserem Bellen, trockenem Kehlkopfhusten, Würgen oder Schluckbeschwerden. Viele Hundehalter berichten, dass ihr Hund plötzlich heiser klingt, nicht mehr richtig bellen kann oder beim Bellen würgt.
Je nach Verlauf unterscheidet man zwischen einer akuten und einer chronischen Kehlkopfentzündung beim Hund.
Eine akute Kehlkopfentzündung entsteht meist plötzlich und ist häufig die Folge einer Reizung des Kehlkopfs. Typische Auslöser sind zum Beispiel kalte Luft, starkes oder dauerhaftes Bellen, Zug am Halsband, Rauch oder Staub sowie Infektionen der oberen Atemwege.
Von einer chronischen Kehlkopfentzündung spricht man, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder immer wieder auftreten. Sie kann sich aus einer unbehandelten akuten Laryngitis entwickeln oder durch dauerhafte Reizungen, anatomische Veränderungen, Kehlkopfverletzungen, wiederholten Druck auf den Kehlkopf oder altersbedingte Prozesse begünstigt werden.
Die Kehlkopfentzündung Ihres Hundes kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. In den meisten Fällen tritt sie infolge einer Reizung auf, die ein Ausbreiten von Bakterien und Viren im Kehlkopf und somit das Entstehen einer Entzündung begünstigt.
Eine Kehlkopfentzündung beim Hund macht sich in der Regel mit recht eindeutigen Symptomen bemerkbar. Typisch für die Erkrankung ist ein lautes und trockenes Husten. Der beim Hund durch die Kehlkopfentzündung ausgelöste Husten tritt meist in Schüben auf, sodass betroffene Tiere immer wieder unter Hustenanfällen leiden.
Vor allem im Winter ist der Husten aufgrund der kalten Luft besonders stark ausgeprägt. Die Hustenanfälle können so stark werden, dass Ihr Hund von ihnen würgen oder gar erbrechen muss. Dabei ist das Austreten von weißem Schleim typisch.
Da die Kehlkopfentzündung bei Ihrem Hund Schluckbeschwerden verursacht, wird er sehr wahrscheinlich nur noch wenig oder sogar gar nicht mehr fressen, was zu einer zunehmenden Abgeschlagenheit führt. Ein weiteres Zeichen, welches auf eine Laryngitis hindeutet, ist heißeres oder komplett ausbleibendes Bellen.
Liegt die Ursache für die Kehlkopfentzündung bei Ihrem Hund in Bakterien oder Viren begründet, kann zu den Beschwerden auch Fieber hinzukommen. Bei einer schweren, chronischen Laryngitis kann es bei Ihrem Vierbeiner unter Umständen sogar zu akuter Atemnot kommen.
Für gewöhnlich ist es recht leicht, eine Kehlkopfentzündung bei Hunden zu diagnostizieren. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Vierbeiner unter einer Laryngitis leidet, empfehlen wir Ihnen sicherheitshalber einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser untersucht den Kehlkopf des Tieres mithilfe eines Kehlkopfspiegels und kann Ihnen dann mitteilen, ob Ihr Verdacht begründet ist.
Wurde bei Ihrem Hund eine Kehlkopfentzündung festgestellt, gilt es zunächst, deren Ursache zu beseitigen. Denn nur dann werden die folgenden Behandlungsmaßnahmen auch von Erfolg gekrönt sein.
Für die Behandlung einer akuten Kehlkopfentzündung eignen sich in der Regel sogenannte Antitussiva, also Mittel, die den Hustenreiz unterdrücken. Dadurch kann der Kehlkopf des Hundes zur Ruhe kommen. Zusätzlich können Sie die Heilung durch Inhalationen mit Kamille fördern.
Ist die Laryngitis hingegen chronisch, erweist sich ihre Behandlung meist als deutlich zeitaufwändiger. Neben den genannten Maßnahmen ist dann oft auch eine Gabe von cortisonhaltigen Präparaten erforderlich. In besonders schweren Fällen kann sogar eine Operation notwendig sein.
Zur Unterstützung der Atemwege empfehlen wir zudem die Marsavet Bronchio Plus Tropfen. Dieses hochwertige Ergänzungsfuttermittel enthält eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus pflanzlichen Inhaltsstoffen, die helfen, die Atemwege zu pflegen und zu beruhigen, ohne jedoch eine medizinische Behandlung zu ersetzen. Es eignet sich ideal zur begleitenden Unterstützung bei Hunden mit Atemwegsproblemen.
Um zu wissen, wie Sie eine Kehlkopfentzündung bei Ihrem Hund verhindern können, lohnt sich zunächst ein Blick auf die möglichen Ursachen. Vermeiden Sie zum Beispiel das Einatmen von Staub und Rauch und achten Sie darauf, dass das Halsband Ihres Vierbeiners richtig sitzt.
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, etwas für die Abwehrkräfte Ihres Hundes zu tun. Nutzen Sie zu diesem Zweck Bellfor Immun. Das natürliche Ergänzungsfuttermittel aus Insektenprotein, Propolis und ausgewählten Heilpflanzen liefert dem Körper des Tieres genau die Nährstoffe, die er für sein Immunsystem benötigt.
Gerade im Winter kann Bellfor Immun so einen entscheidenden Beitrag zu starken Abwehrkräften leisten und das Risiko einer Kehlkopfentzündung bei Ihrem Hund deutlich reduzieren.
