Kostenlose Beratung und Bestellung
warencorb Ihr Warenkorb 0 Produkt - 0.00 EUR
Warenkorb ist noch leer.
Sporthunde

Joggen und Fahrradfahren: so klappt der Sport mit Hund

Joggen und Fahrradfahren: so klappt der Sport mit Hund

Ab wann darf man mit dem Hund joggen?

Mit dem Hund zu joggen ist erst sinnvoll, wenn das Skelett vollständig ausgewachsen ist: bei kleinen Rassen ab etwa 12 Monaten, bei großen Rassen wie Labrador oder Berner Sennenhund erst ab 18 bis 24 Monaten. Vorher können intensive Laufbelastungen die Gelenke dauerhaft schädigen. Welche Distanzen für welche Rasse geeignet sind, wie Sie das Training schrittweise aufbauen und worauf Sie beim Fahrradfahren mit dem Hund zusätzlich achten müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Vierbeiner nicht einfach nur Gassi gehen und ein wenig herumtoben, sondern sich an gemeinsamen sportlichen Aktivitäten versuchen.

Neben Zughundesport, wie zum Beispiel Canicross, weckt auch vermehrt die Freizeitgestaltung in Form von Joggen oder Fahrradfahren mit Hund das Interesse von Haltern.

Idealerweise sorgt das bei Mensch und Tier gleichermaßen für Spaß und eine willkommene Abwechslung im Alltag. Um der Gesundheit des Vierbeiners nicht zu schaden, gilt es dabei jedoch einige Dinge zu beachten. Welche das sind und wie Sie das Thema Sport mit Hund richtig angehen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Generelle Tipps zum Thema Sport mit Hund

Bevor Sie sich mit Ihrem Hund in sportliche Aktivitäten stürzen, sollten Sie sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass sich nicht jede Rasse für jede Form von Sport eignet.

Während sich beispielsweise ein Border Collie oder ein Weimaraner als ausdauernde Läufer erweisen, wird ein Mops wenig Freude verspüren, wenn Sie ihn zu übermäßig viel Bewegung nötigen.

Um Ihren Hund beim Sport nicht zu überlasten, ist es daher unerlässlich, dass Sie rassespezifische Besonderheiten beachten. Gönnen Sie dem Vierbeiner außerdem ausreichend Ruhepausen, in denen er sich erholen kann. Schließlich sollen Ihre gemeinsamen Aktivitäten Spaß ja nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Hund Spaß machen.

Joggen mit Hund

Joggen mit Hund

Bevor Sie mit dem gemeinsamen Joggen beginnen, sollte Ihr Hund unbedingt ausgewachsen sein. Andernfalls sind schwerwiegende Gelenkprobleme nur eine Frage der Zeit.

Zudem ist es wichtig, dass Ihr Vierbeiner gut erzogen ist und ohne Probleme an der Leine neben Ihnen her läuft. Erst dann können Sie mit Ihrem Hund an der Leine und schließlich sogar ohne Leine joggen.

Seien Sie sich zudem bewusst, dass das Joggen nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Vierbeiner anstrengend ist. Starten Sie daher langsam. Für den Anfang sind fünf Minuten Joggen am Stück genug. Mit der Zeit können Sie das Pensum dann steigern.

Versuchen Sie außerdem beim Tempo einen guten Mittelweg, mit dem Sie sich Beide wohlfühlen zu finden. Es bringt schließlich nichts, wenn Ihr Hund kaum mit Ihnen Schritt halten kann oder Sie ihm hinterher hetzen müssen.

Fahrradfahren mit Hund

Die grundsätzlichen Voraussetzungen, die Ihr Hund zum Fahrradfahren erfüllen sollte, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen beim Joggen. Auch hier gilt, dass Ihr Hund ausgewachsen sein muss und Sie langsam mit dem Training starten sollten.

Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie mit Ihrem Fahrrad deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen, als wenn Sie zu Fuß unterwegs sind. Aus diesem Grund müssen Sie beim Fahrradfahren mit Hund besonders darauf achten, ein angemessenes Tempo zu halten.

Seien Sie sich außerdem darüber im Klaren, dass es sehr viel leichter zu einem folgenschweren Unfall kommen kann, wenn Sie Ihr angeleinter Hund plötzlich vom Fahrrad reißt. Eine gute Erziehung des Vierbeiners ist für das gemeinsame Fahrradfahren daher unerlässlich.

Vorsicht bei zu hohen Außentemperaturen

Es ist egal, ob Sie mit Ihrem Hund nun joggen oder Fahrrad fahren möchten. Ist Ihnen im Sommer heiß, können Sie sich sicher sein, dass die hohen Temperaturen Ihrem Vierbeiner noch mehr zu schaffen machen.

Das liegt zum Einen am Fell und zum anderen an der Tatsache, dass Hunde fast keine Schweißdrüsen haben. Ab Außentemperaturen von etwa 28 Grad können sie ihren Körper daher nicht mehr ausreichend abkühlen.

Planen Sie den Sport mit Ihrem Hund daher während der warmen Jahreszeit so, dass Ihre Trainingsrunden auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden fallen. Ist es auch dann zu heiß, sollten Sie von körperlichen Anstrengungen absehen, da Ihr Hund ansonsten schnell einen lebensgefährlichen Hitzschlag erleiden kann.

Ein weicher Untergrund schont die Gelenke

Geben Sie beim Joggen und Fahrradfahren mit Ihrem Hund Strecken mit einem weichen Untergrund, wie zum Beispiel Wald- und Feldwegen, den Vorzug. Das schont die Gelenke des Tieres und verhindert, dass es mit der Zeit zu einem übermäßigen Verschleiß und damit einhergehenden Beschwerden kommt.

Dennoch können zum Beispiel Steinchen und Unebenheiten des Bodens zu kleinen Verletzungen an den Pfoten führen. Aus diesem Grund ist es ratsam, diese regelmäßig mit einer geeigneten Salbe, wie zum Beispiel Bellfor Pfotenschutz einzucremen.

Welche Hunderassen eignen sich zum Joggen und Fahrradfahren?

Nicht jede Rasse ist für intensive Ausdaueraktivitäten geeignet. Grundsätzlich lassen sich drei Gruppen unterscheiden:

Besonders gut geeignet für Joggen und Fahrradfahren sind ausdauernde, athletische Rassen mit hohem Bewegungsdrang – darunter Labrador Retriever, Golden Retriever, Border Collie, Weimaraner, Vizsla und Appenzeller Sennenhund. Diese Hunde begleiten Sie auch auf längeren Strecken zuverlässig und ohne übermäßige Belastung.

Bedingt geeignet sind Rassen mit mittlerem Energielevel wie Cocker Spaniel, Zwergpudel oder Berner Sennenhund. Sie können durchaus beim Joggen mitlaufen, benötigen jedoch kürzere Strecken, längere Pausen und einen besonders behutsamen Trainingsaufbau.

Nicht geeignet oder nur eingeschränkt geeignet sind brachyzephale Rassen – also Hunde mit verkürzter Schnauze wie die Französische Bulldogge, der Mops oder der Boxer. Aufgrund ihrer Anatomie können diese Hunde bei körperlicher Belastung schnell in Atemnot geraten. Auch sehr kleine Rassen sowie ältere oder kranke Hunde sollten nicht zum Joggen oder Fahrradfahren mitgenommen werden.

Den Hund an Joggen oder Fahrradfahren gewöhnen

Wer Sport mit Hund betreiben möchte, sollte das Training systematisch aufbauen. Ob Joggen mit Hund oder Fahrradfahren mit Hund – entscheidend sind Alter, Rasse und Trainingszustand des Tieres.

Ab wann mit dem Hund joggen oder Fahrrad fahren?

Mit strukturiertem Lauftraining sollte erst begonnen werden, wenn der Hund ausgewachsen ist. Je nach Hunderasse variiert dieser Zeitpunkt deutlich. Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever, Border Collie oder Berner Sennenhund entwickeln sich meist langsamer als kleinere, sportliche Hunde. Welpen und Junghunde eignen sich nicht für regelmäßiges Joggen oder Radfahren.

Langsam starten und Grundlagen festigen

Bevor Sie mit dem Hund joggen oder Fahrrad fahren, sollte Ihr Vierbeiner:
  • sicher an lockerer Leine laufen
  • Grundkommandos zuverlässig beherrschen
  • ruhig auf Umweltreize reagieren
Für das Joggen empfiehlt sich eine geeignete Joggingleine mit Ruckdämpfer und ein gut sitzendes Geschirr. Beim Radfahren mit dem Hund ist ein stabiles Geschirr ebenfalls unverzichtbar.
Beginnen Sie mit kurzen, moderaten Einheiten. Beim Joggen reichen zunächst wenige Minuten im lockeren Trab. Beim Fahrradfahren sollte der Hund zunächst neben dem geschobenen Rad laufen. Tempo und Distanz werden erst gesteigert, wenn der Hund ruhig und gleichmäßig mitläuft.

Belastung individuell anpassen

Nicht jede Hunderasse eignet sich gleichermaßen für Ausdauersport mit Hund. Lauffreudige Hunde wie Labradore, Golden Retriever oder Border Collies sind häufig gute Begleiter beim Joggen. Sehr kleine oder brachyzephale Rassen, etwa die Französische Bulldogge, sind für längere Laufbelastungen meist weniger geeignet.
Achten Sie stets auf Anzeichen von Überforderung.

Besonderheiten bei der Ernährung sportlich aktiver Hunde

Wer mit seinem Hund Sport treiben möchte, darf dabei keinesfalls den Fehler machen, die Ernährung des Vierbeiners zu vernachlässigen. Denn je nach Trainingspensum haben Sporthunde hinsichtlich ihrer Ernährung besondere Bedürfnisse.

Dazu zählt nicht nur eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Training, sondern auch ein erhöhter Energiebedarf. Denn je mehr sich Ihr Hund bewegt, desto mehr Kalorien verbraucht sein Körper auch. Zudem ist es wichtig, dem Vierbeiner ausreichend Proteine zur Verfügung zu stellen. Diese dienen insbesondere dem Erhalt der Muskulatur sowie der Regeneration.

Darüber hinaus sollten Sie sich der Tatsache bewusst sein, dass sportliche Aktivitäten stets auch mit einer erhöhten Belastung für den Bewegungsapparat des Hundes einhergehen. Dieser gilt es ebenfalls mithilfe der richtigen Nährstoffe in der passenden Menge entgegenzuwirken.

Unser Ernährungskonzept für sportlich aktive Hunde

Die Kombination aus regelmäßigem Sport mit Hund und einer mangelhaften Ernährung ist auf Dauer schlecht für die Gesundheit. Sie kann unter anderem zu Problemen mit der Regeneration, Gelenkerkrankungen und einer Schwächung des Immunsystems führen.

Um all das zu verhindern, hat Bellfor ein Ernährungskonzept, das sich an den speziellen Bedürfnissen von sportlich aktiven Hunden orientiert, entwickelt.

Mit den folgenden Produkten ist Ihr Sporthund perfekt versorgt:

  • Bellfor Premium Pur Aktiv ist unser glutenfreies, natürliches Trockenfutter für alle Hunde mit einem erhöhten Nährstoffbedarf.
  • Bellfor Fitness Pulver versorgt Ihren Hund nach dem Sport mit hochwertigem Insektenprotein aus den Larven der Schwarzen Soldatenfliege.
  • Bellfor Gelenke & Knochen mit Ovopet enthält wichtige Nährstoffe für die Gelenke, wie zum Beispiel Hyaluronsäure und Collagen.
  • Die ausgewählten Inhaltsstoffe von Bellfor Immun können einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Abwehrkräfte leisten.

Sport mit Hund - unser Fazit

Sportliche Aktivitäten sind eine tolle Möglichkeit, um Hunde zu fordern und zu beschäftigen sowie die Bindung zwischen dem Vierbeiner und seinem Halter zu stärken.

Natürlich eignen sich Fahrradfahren oder Joggen längst nicht für alle Hunde. Doch wenn Sie bei der Wahl der Sportart rassespezifische Besonderheiten im Blick behalten und es mit dem Trainingspensum nicht übertreiben, können Sie sich der Begeisterung Ihres Hundes sicher sein.

Passen Sie zusätzlich noch die Ernährung an die geänderten Bedürfnisse des Tieres an, steht dem gemeinsamen Spaß beim Sport mit Ihrem Hund nichts mehr im Weg.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann darf man mit einem Hund joggen?
Mit regelmäßigem Joggen sollte erst begonnen werden, wenn der Hund ausgewachsen ist und die Wachstumsfugen geschlossen sind. Bei großen Rassen wie Labradoren oder Golden Retrievern ist das meist zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat der Fall. Vorher sind nur kurze, spielerische Laufeinheiten sinnvoll.
Welche Hunderassen eignen sich zum Joggen oder für Ausdauersport mit Hund?
Lauffreudige und sportliche Hunderassen wie Labrador Retriever, Border Collies, Weimaraner oder Malinois eignen sich oft gut für den Ausdauersport mit Hund. Sehr kleine, schwere oder kurzschnäuzige Rassen wie die Französische Bulldogge sind dagegen meist weniger belastbar. Entscheidend ist immer die individuelle Kondition des Hundes.
Joggen oder Fahrradfahren mit Hund – was ist besser?
Joggen ist für Einsteiger oft besser geeignet, da Tempo und Belastung leichter kontrolliert werden können. Beim Fahrradfahren entstehen schneller höhere Geschwindigkeiten, was mehr Konzentration und Training erfordert. Die Wahl hängt von Fitness, Rasse und Trainingszustand des Hundes ab.
Wie gewöhne ich meinen Hund an Joggen oder Fahrradfahren?
Beginnen Sie mit kurzen, ruhigen Einheiten und steigern Sie Distanz und Tempo langsam. Der Hund sollte sicher an lockerer Leine laufen und Grundkommandos beherrschen. Beim Fahrradfahren empfiehlt es sich, zunächst neben dem geschobenen Rad zu üben.
Welche Ausrüstung brauche ich für Joggen mit Hund?
Für das Joggen mit Hund sind eine Joggingleine mit Ruckdämpfer und ein gut sitzendes Geschirr empfehlenswert. Sie entlasten Rücken und Gelenke von Mensch und Tier. Ein Halsband ist für längere Laufeinheiten ungeeignet.
Wie lange und wie oft darf ein Hund joggen oder Fahrrad fahren?
Ein gesunder, trainierter Hund kann je nach Rasse mehrere Kilometer in moderatem Tempo laufen. Anfänger sollten mit kurzen Strecken beginnen und zwei- bis dreimal pro Woche trainieren. Wichtig sind ausreichende Pausen zur Regeneration
Ist Fahrradfahren mit Hund gesund und erlaubt?
Fahrradfahren mit Hund kann gesund sein, wenn Tempo, Strecke und Untergrund angepasst sind. Überlastung, Hitze und harte Böden erhöhen jedoch das Verletzungsrisiko. Rechtlich ist das Radfahren mit Hund grundsätzlich erlaubt, sofern der Hund sicher geführt wird und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.
War diese Seite hilfreich?

Eine Rezension schreiben

Schlecht
Gut

Empfohlene Produkte

29.99 EUR
499.83 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
29.99 EUR
119.96 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
29.99 EUR
119.96 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
25.94 EUR
259.42 EUR / 1 L
In Tax: 19% USt Versand
25.31 EUR
17.99 EUR
44.98 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
22.42 EUR
14.99 EUR
33.31 EUR / 1 Kg
In Tax: 19% USt Versand
32.92 EUR
24.49 EUR
40.82 EUR / 1 Kg
In Tax: 19% USt Versand
31.51 EUR
22.99 EUR
35.37 EUR / 1 Kg
In Tax: 19% USt Versand
33.76 EUR
30.49 EUR
38.11 EUR / 1 Kg
In Tax: 19% USt Versand
watsapp-button-icon
bellfore motive