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Fütterung

Fisch für Hunde: Dürfen Hunde Fisch essen?

Fisch für Hunde: Dürfen Hunde Fisch essen?

Dürfen Hunde rohen Fisch essen?

Ja, Hunde dürfen rohen Fisch essen, solange er frisch, hygienisch gelagert und frei von Schadstoffen ist. Wichtig ist, auf eine durchgehende Kühlung zu achten und Fischarten, die das Enzym Thiaminase enthalten (z. B. Hering, Zander, Karpfen), vor dem Verfüttern zu garen, da dieses Enzym Vitamin B1 abbauen kann. Dennoch sollte Fisch nur selten gefüttert werden – besser ist es, auf hochwertiges Hundefutter zurückzugreifen, das bereits die passende Menge Fisch enthält, wie etwa die Sorten von Bellfor.

Inhaltsverzeichnis


Viele Halter fragen sich, ob ihre Hunde Fisch wie Lachs essen dürfen oder sich der Speiseplan der Vierbeiner lieber auf Fleisch beschränken sollte. Ob Sie Ihrem Hund Fisch geben dürfen und worauf Sie dabei achten müssen, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Fisch als bekömmlicher Eiweißlieferant für Hunde

Als Semi-Karnivoren brauchen Hunde eine ausreichende Menge an tierischen Proteinen und Fetten. Abgesehen von Fleisch kann ihnen beides auch Fisch liefern. Die im Fisch enthaltenen Proteine sind in der Regel leicht verdaulich und gut bekömmlich.

Zudem enthalten viele Fischarten essentielle Fettsäuren sowie verschiedene Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin B12 oder D, und Mineralstoffe, wie beispielsweise Selen oder Eisen.

Wenn Sie etwas Abwechslung in den Speiseplan Ihres Hundes bringen wollen, ist Fisch somit in der Regel eine ausgezeichnete Alternative zu Fleisch, mit der Sie sowohl als Hauptmahlzeit als auch als kleine Belohnung für zwischendurch richtig liegen.

Dürfen Hunde rohen Fisch essen?

Grundsätzlich ist der Verzehr von rohem Fisch für Hunde ohne Probleme möglich. Ähnlich wie beim Barfen mit rohem Fleisch gilt allerdings auch bei Fisch, dass eine einwandfreie Hygiene und eine durchgehende Kühlung sehr wichtig sind, um die Keimbelastung und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier niedrig zu halten.

Die Gräten im Fisch sind in rohem Zustand übrigens meist sehr biegsam und damit unbedenklich. Zu einem Risiko werden sie normalerweise erst dann, wenn der Fisch gegart wurde und die Gräten dadurch hart geworden sind. Wollen Sie Ihrem Hund gekochten oder gebratenen Fisch zu fressen geben, sollten Sie vorhandene Gräten daher möglichst sorgfältig entfernen.

Dürfen Hunde Lachs essen?

Zu den Fischen, die Hunde fressen dürfen, gehört unter anderem auch Lachs. Lachs ist für Hunde nicht nur aufgrund seines Eiweißgehalts gut geeignet. Er zeichnet sich darüber hinaus auch durch seinen hohen Gehalt an wichtigen Omega-3-Fetten aus.

Lachs steht übrigens in manchen Regionen Kanadas sogar bei Wölfen auf dem Speiseplan, die sich im Herbst als überraschend geschickte Angler erweisen und von den wertvollen Nährstoffen der fettreichen Fische profitieren können.

Thiaminase in rohem Fisch

Wenn Sie Ihrem Hund rohen Fisch geben wollen, sollten Sie beachten, dass in manchen Arten das Enzym Thiaminase enthalten ist. Thiaminase kann Vitamin B1 (Thiamin) im Körper des Vierbeiners zerstören und so zumindest in größeren Mengen Mangelerscheinungen verursachen.

Bestimmte Fischarten, wie zum Beispiel Hering, Zander und Karpfen, sollten daher entweder nur in kleinen Mengen roh verfüttert oder vorab durchgegart werden, um die in ihnen enthaltene Thiaminase unschädlich zu machen.

Zu den Fischen, die keine Thiaminase enthalten, zählen unter anderem folgende Arten:

  • Makrele
  • Lachs
  • Rotbarsch
  • Seehecht
  • Heilbutt
  • Bachforelle
  • Dorade
  • Scholle
  • Regenbogenforelle

Warum kann Fisch für Hunde auch schädlich sein?

Obwohl Fisch viele wertvolle Nährstoffe liefert, gibt es auch mögliche Risiken, die Hundebesitzer kennen sollten:

  • Fischhaut: Kann Rückstände von Schadstoffen enthalten, besonders bei Meeresfischen. Zudem ist die Haut bei Räucher- oder Fertigprodukten häufig gewürzt oder gesalzen, was für Hunde ungeeignet ist.
  • Fischgräten: Im rohen Zustand meist weich, doch nach dem Kochen oder Braten können sie splittern. Das birgt die Gefahr von Verletzungen im Maul, in der Speiseröhre oder im Verdauungstrakt.
  • Verdauungsprobleme: Zu große Mengen Fisch oder eine plötzliche Umstellung können Durchfall, Erbrechen oder Blähungen auslösen. Besonders empfindliche Hunde reagieren darauf schnell.
  • Thiaminase: Dieses Enzym kommt in einigen Fischarten wie Hering, Zander oder Karpfen vor. Es zerstört Vitamin B1 und kann bei häufiger Fütterung zu Mangelerscheinungen führen.
  • Schwermetalle und Schadstoffe: Arten wie Thunfisch können erhöhte Werte an Quecksilber enthalten. Eine dauerhafte oder zu häufige Fütterung birgt hier das Risiko einer Belastung.
  • Parasiten: In rohem Fisch können Parasiten vorkommen, die für Hunde gesundheitsschädlich sein können. Eine ausreichende Kühlung oder das Durchgaren reduziert dieses Risiko.

Bellfor Hundefutter mit Fisch

Neben Sorten mit Fleisch wie Huhn und Lamm oder unserem hypoallergenen Insektenprotein finden Sie bei uns natürlich auch Hundefutter mit Fisch. Mit Bellfor Wildbach-Schmaus entscheiden Sie sich für ein getreidefreies Trockenfutter mit 71 Prozent frischem Fisch (Wildlachs und Bachforelle), das mit Sicherheit auch Ihr Vierbeiner lieben wird.

Bellfor Wildbach-Schmaus kennenlernen.

Alternativ ist unser Hundefutter mit Fisch auch als kaltgepresster Forstbach-Schmaus für große Hunde erhältlich. Durch das Kaltpressverfahren quellen die Kroketten im Magen des Vierbeiners weniger auf, wodurch sich das bei großen Rassen erhöhte Risiko für das Erleiden einer Magendrehung reduzieren lässt.

Bellfor Forstbach-Schmaus kennenlernen.

Fisch für Hunde - unser Fazit

Wie Sie sehen, spricht im Normalfall nichts dagegen, wenn ein Hund Fisch essen darf. Die meisten Fischsorten sind eine gut bekömmliche Quelle für hochwertige Proteine, wichtige Fette und verschiedene Mikronährstoffe.

Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihr Hund bei seiner Fischmahlzeit bedarfsgerecht mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird, greifen Sie am besten zu unserem schmackhaften, getreidefreien Trockenfutter mit Lachs und Bachforelle.

Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Vierbeiner von unserem Hundefutter mit Fisch begeistert sein wird.

Häufig gestellte Fragen

Dürfen Hunde rohen Fisch essen?
Ja, Hunde dürfen rohen Fisch essen, solange er frisch, hygienisch gelagert und frei von Schadstoffen ist. Allerdings sollte roher Fisch nur selten gefüttert werden, da bestimmte Sorten Risiken wie Parasiten oder das Enzym Thiaminase enthalten können.
Welcher Fisch ist für Hunde geeignet?
Geeignet sind z. B. Lachs, Forelle, Makrele, Seehecht oder Scholle. Diese Fischarten sind reich an Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren und enthalten keine Thiaminase.
Welchen Fisch dürfen Hunde nicht essen?
Nicht empfehlenswert sind Fische mit Thiaminase – wie Hering, Zander oder Karpfen – in roher Form. Auch stark gesalzener oder geräucherter Fisch ist ungeeignet.
Dürfen Hunde Fisch mit Gräten fressen?
Rohe Gräten sind meist weich und ungefährlich; beim Kochen werden sie jedoch hart und können splittern. Gekochten Fisch sollten Sie daher immer entgräten.
Ist Fisch gesund für Hunde?
Ja, Fisch ist eine wertvolle Eiweißquelle und liefert Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Vitamin B12 sowie Mineralstoffe wie Selen. Er gilt als leicht verdaulich und gut bekömmlich.
Sollte Fisch roh oder gekocht gefüttert werden?
Beides ist möglich. Roh muss er absolut frisch sein, während gekochter Fisch leichter zu handhaben ist, da Keime und Thiaminase dabei unschädlich gemacht werden.
Wie oft dürfen Hunde Fisch essen?
Fisch eignet sich als gelegentliche Ergänzung, aber nicht als tägliches Hauptfutter. Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche sind in der Regel ausreichend.
Dürfen Hunde Thunfisch essen?
Thunfisch enthält wertvolle Nährstoffe, kann aber mit Quecksilber belastet sein. Hunde sollten ihn daher nur selten und in kleinen Mengen bekommen.
Dürfen Hunde Lachs essen?
Ja, Lachs ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und Eiweiß. Er kann roh oder gekocht verfüttert werden, sollte aber frisch sein und nur gelegentlich auf den Speiseplan kommen.
Dürfen Welpen Fisch essen?
Welpen dürfen Fisch essen – allerdings nur in kleinen Mengen und gut zubereitet (gekocht und entgrätet). Empfehlenswert sind leicht verdauliche Sorten wie Lachs oder Forelle.
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Ernährungsberater
Meine Daten
Normal

Rippen tastbar mit geringer Fettabdeckung, von oben betrachtet Taille erkennbar, von der Seite sichtbare Anhebung der Bauchlinie vor dem Becken.

Körperbau
Aktivität
Das Hundefutter sollte für Folgendes nicht enthalten
Gemüse und Getreide
Fleisch und Fisch
Sonstiges
Gesundheitsprobleme
Besondere Bedürfnisse Ihres Hundes

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