Kostenlose Beratung und Bestellung
warencorb Ihr Warenkorb 0 Produkt - 0.00 EUR
Warenkorb ist noch leer.
Infektionskrankheiten

Leptospirose beim Hund erkennen, behandeln und vorbeugen

Leptospirose beim Hund erkennen, behandeln und vorbeugen

Leptospirose beim Hund: Woran erkennen und was hilft?

Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die beim Hund Leber und Nieren angreift und tödlich verlaufen kann. Erste Anzeichen sind Abgeschlagenheit, Fieber, Erbrechen, Durchfall sowie vermehrtes Trinken. Da die Symptome unspezifisch sind, gehört jeder Verdacht sofort in die Tierarztpraxis. Behandelt wird mit Antibiotika; vorbeugend sind Impfung und Hygiene wichtig.

Inhaltsverzeichnis

  • Woran erkennen Sie Leptospirose beim Hund?
  • Was hilft bei Leptospirose beim Hund?
  • Wie infiziert sich ein Hund mit Leptospirose?
  • Wie verläuft Leptospirose beim Hund?
  • Wie können Sie Leptospirose beim Hund vorbeugen?
  • Fazit
  • Häufige Fragen

Woran erkennen Sie Leptospirose beim Hund?

Nach der Ansteckung dauert es in der Regel etwa ein bis zwei Wochen, bis sich erste Symptome zeigen, obwohl sich die Bakterien schon vorher über das Blut ausbreiten und Leber und Nieren angreifen. Diese verzögerte Symptomatik macht die Erkrankung tückisch.

Die ersten Anzeichen sind oft unspezifisch und leicht zu verwechseln:

In schweren Fällen kommen Gelbsucht, Nasenbluten oder neurologische Störungen hinzu. Bemerken Sie solche Symptome, besonders nach Kontakt mit Gewässern oder Pfützen, sollten Sie nicht abwarten.

Was hilft bei Leptospirose beim Hund?

Bei Verdacht auf Leptospirose sollten Sie umgehend die Tierarztpraxis aufsuchen. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto größer sind die Chancen auf eine vollständige Genesung ohne bleibende Organschäden.

Nach Anamnese und Untersuchung nimmt die Tierarztpraxis Blut ab und veranlasst weitere Tests, darunter einen indirekten Erregernachweis. Behandelt wird mit Antibiotika; begleitend werden Symptome gelindert, etwa mit Schmerzmitteln, Mitteln gegen Übelkeit und Infusionen gegen Dehydrierung. Weil ein plötzliches Nierenversagen droht, muss der Hund engmaschig überwacht werden.

Warten Sie bei Verdacht nicht ab und behandeln Sie keinesfalls selbst, sondern lassen Sie die Ursache umgehend tierärztlich abklären.

Wie infiziert sich ein Hund mit Leptospirose?

Leptospiren mögen es feucht und warm und sind daher vor allem in wärmeren Regionen wie Südeuropa sowie in den Sommermonaten verbreitet. Hunde nehmen die Bakterien zum Beispiel über den Kontakt mit infizierten Nagetieren, kontaminiertes Futter oder Trinkwasser, verunreinigte Gegenstände oder infektiösen Urin auf.

Besonders gefährdet sind Hunde, die in Gewässern schwimmen, aus Pfützen trinken oder viel Bodenkontakt haben. Auch der Kontakt mit Nagetieren, die Leptospiren über den Urin ausscheiden, erhöht das Risiko. Wichtig zu wissen: Leptospirose ist eine Zoonose, kann also auch auf den Menschen übergehen.

Wie verläuft Leptospirose beim Hund?

Der Verlauf ist sehr unterschiedlich und hängt auch vom Immunsystem des Hundes ab. Grundsätzlich kann die Erkrankung perakut, subakut oder chronisch verlaufen.

Ein perakuter Verlauf führt durch die rasche Vermehrung der Bakterien schnell zu massiven Organschäden und hat eine schlechte Prognose; Welpen sind besonders gefährdet. Beim subakuten Verlauf zeigen sich Erbrechen, vermehrtes Urinieren, Fieber, Blutungsneigung und Gelbsucht, teils eine akute Niereninsuffizienz; hier sind die Heilungschancen bei früher, konsequenter Antibiotikatherapie deutlich besser. Ein chronischer Verlauf betrifft vor allem Nieren und Leber und kann bleibende Schäden hinterlassen.

Wie können Sie Leptospirose beim Hund vorbeugen?

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt für alle Hunde eine Impfung gegen Leptospirose. Sie schützt bislang nur gegen einen Teil der Erregerstämme, senkt das Infektionsrisiko und die Wahrscheinlichkeit schwerer Verläufe aber deutlich und ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge.
Ergänzend hilft Hygiene: Halten Sie Futter- und Trinknapf sauber und reinigen Sie sie regelmäßig. Achten Sie außerdem allgemein auf eine artgerechte Fütterung, ausreichend Ruhe und wenig Stress.
Für die tägliche Nährstoffversorgung bietet Bellfor natürliches Hundefutter sowie mit Bellfor Immun und Shiimun Immun zwei Ergänzungsfuttermittel, die Ihren Hund mit zusätzlichen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Sie ersetzen weder die Impfung noch eine tierärztliche Behandlung.

Fazit

Leptospirose ist für Hunde eine ernste, potenziell tödliche Erkrankung, die Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten. Weil die Symptome unspezifisch sind und die Bakterien früh Leber und Nieren angreifen, zählt bei jedem Verdacht, umgehend in die Tierarztpraxis zu gehen.
Den besten Schutz bieten eine frühzeitige Grundimmunisierung, regelmäßige Auffrischungen und gute Hygiene. Eine artgerechte Fütterung und ausreichend Nährstoffe unterstützen darüber hinaus die allgemeine Gesundheit Ihres Hundes.

Häufig gestellte Fragen

Welche Symptome zeigt ein Hund mit Leptospirose?
Erste Anzeichen sind oft unspezifisch: plötzliche Abgeschlagenheit, Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall sowie vermehrtes Trinken und Urinieren. In schweren Fällen kommen Gelbsucht, Nasenbluten oder neurologische Störungen hinzu. Weil die Symptome vielen anderen Erkrankungen ähneln, ist die Diagnose schwierig und sollte immer in der Tierarztpraxis gestellt werden.
Wie steckt sich ein Hund mit Leptospirose an?
Hunde nehmen die Leptospiren vor allem über kontaminiertes Wasser auf, etwa aus Pfützen oder Gewässern, sowie über infektiösen Urin, verunreinigtes Futter oder den Kontakt mit Nagetieren. Die Bakterien mögen es feucht und warm, weshalb das Risiko in den Sommermonaten und in wärmeren Regionen höher ist. Besonders gefährdet sind Hunde mit viel Freilauf und Wasserkontakt.
Ist Leptospirose beim Hund heilbar?
Das hängt von Verlaufsform, Zeitpunkt des Behandlungsbeginns, Alter und Immunstatus ab. Ein perakuter Verlauf hat meist eine schlechte Prognose, während sich beim subakuten Verlauf mit früher, konsequenter Antibiotikatherapie viele Hunde vollständig erholen. Bei chronischem Verlauf ist eine Heilung möglich, es können jedoch bleibende Schäden an Nieren und Leber zurückbleiben. Entscheidend ist ein schneller Behandlungsbeginn.
Kann man Leptospirose beim Hund vorbeugen?
Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, das Risiko lässt sich aber senken. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt eine Impfung gegen Leptospirose, die vor einem Teil der Erregerstämme schützt und schwere Verläufe deutlich reduziert. Ergänzend helfen Hygiene, etwa saubere Näpfe, sowie das Meiden stehender Gewässer. Zum Impfschutz berät Sie Ihre Tierarztpraxis.
Ist Leptospirose auf den Menschen übertragbar?
Ja. Leptospirose ist eine Zoonose, das heißt, auch Menschen können sich anstecken, etwa über den Kontakt mit infektiösem Urin. Deshalb sind im Umgang mit einem erkrankten Hund Hygiene und Vorsicht besonders wichtig. Besteht der Verdacht auf eine Infektion, sollten Sie sowohl tierärztlichen als auch bei eigenen Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
War diese Seite hilfreich?

Eine Rezension schreiben

Schlecht
Gut
Ernährungsberater
Meine Daten
Normal

Rippen tastbar mit geringer Fettabdeckung, von oben betrachtet Taille erkennbar, von der Seite sichtbare Anhebung der Bauchlinie vor dem Becken.

Körperbau
Aktivität
Das Hundefutter sollte für Folgendes nicht enthalten
Gemüse und Getreide
Fleisch und Fisch
Sonstiges
Gesundheitsprobleme
Besondere Bedürfnisse Ihres Hundes

Empfohlene Produkte

29.99 EUR
119.96 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
30.34 EUR
252.83 EUR / 1 Kg
In Tax: 7% USt Versand
watsapp-button-icon
bellfore motive